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Vorsicht vor Taschendieben! - Die Bundespolizei informiert Reisende mit einem Informationsstand am Hauptbahnhof Halle

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(ots) - Gerade die Weihnachtszeit ist eine gefragte Zeit für Langfinger und Taschendiebe. Im Gedränge bedienen sie sich insbesondere bei den Reisenden in Zügen und auf den Bahnsteigen. Beim Betreten und Verlassen der Züge greifen die Diebe schnell zu und entwenden Geldbörsen, Papiere und Wertgegenstände. Dabei handelt es sich nicht nur um Einzeltäter, sondern oft auch um gut organisierte Kleingruppen. Dies war für die Bundespolizeiinspektion Magdeburg Grund genug, am Montag, den 16. Dezember 2013 einen Informationsstand im Hauptbahnhof Halle aufzubauen, um die Reisenden zu sensibilisieren und zu informieren. Unter Anderem wurden Interessierten einige Tricks der Taschendiebe vorgestellt:

Der "Drängel - Trick": In vollen Zügen rückt ein Langfinger dicht an das Opfer heran, dass ihm verärgert den Rücken zudreht und damit die Tasche "griffbereit" darbietet.

Der "Stadtplan - Trick": Die Diebe fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Handtasche.

Der "Rempel - Trick": Das Opfer wird im Gedränge angerempelt. Es ist dadurch abgelenkt. Derweil greift ein Komplize in die Umhängetasche nach der Beute.

Der "Beschmutzer - Trick": Das Opfer wird mit Eis, Flüssigkeit oder Senf bekleckert. Beim Reinigungsversuch verschwindet das Geld aus der Jackeninnentasche.

Weiterhin gaben die Bundespolizisten den Reisenden praktische Tipps mit auf dem Weg, wie sich jeder vor Taschendieben schützen kann: - Die Handtaschen sollten immer mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. - Besonders in unübersichtlichen Situationen und im Gedränge sollte man noch stärker auf seine Wertsachen achten. - Geld, Scheck- und Kreditkarten sowie Ausweispapiere sollten auf mehrere verschlossene Innentaschen der Kleidung verteilt und dicht am Körper getragen werden. - Das Reisegepäck kann bei ablenkenden Tätigkeiten zwischen die Beine gestellt werden. - Am Besten ist es, Bargeld getrennt von EC- oder Kreditkarten am Körper aufzubewahren, etwa in Gürteltaschen oder Brustbeuteln. - Gerade auf Weihnachtsmärkten sollte man nur soviel Bargeld wie notwendig mitführen, EC- oder Kreditkarten nur, wenn dieses unverzichtbar ist. - Bei Reisen mit der Bahn Handtaschen oder Kameras nicht unbeaufsichtigt lassen. - Legen Sie Handtaschen oder Geldbörsen nie auf den Koffer. - Vorsicht bei Geldwechsel (Geld wird aus der Brieftasche entwendet)! - Lassen Sie sich keine Stadtpläne oder Zeitungen über Ihre Wertsachen legen.

Sollte es doch einmal zu einem Diebstahl gekommen sein, dann sollten die Betroffenen sofort bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Die Bundespolizei ist rund um die Uhr über die kostenlose Hotline 0800 / 6 888 000 erreichbar. Vergessen sollte man auch nicht, die EC- bzw. Kreditkarten sperren zu lassen. Auch hierfür steht ein kostenfreier Notruf zur Verfügung: 116116.

Ort
Veröffentlicht
16. Dezember 2013, 14:40
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