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Kinder werfen Steine und Äpfel auf fahrende Züge

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(ots) /- Am 07.Juli 2019, gegen 20:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Halle darüber informiert, dass sich in Halle (Neustadt) auf der Höhe der Bahnbrücke, Am Bruchsee Kinder befinden, die mit Gegenständen auf die vorbeifahrenden Züge werfen. Sofort begab sich eine Streife mit Blaulicht und Martinshorn zu dem Begehungsort. Vor Ort trafen die Beamten auf drei Kinder, die sich bei dem Eintreffen der Streife entfernten. Ein zusätzlicher Bürgerhinweis bestätigte, dass es sich um die Kinder handelte, die mit Steinen und Äpfeln auf die Züge warfen. Es handelte sich um drei Jungen im Alter von 10 und 12 Jahren. Die Kinder wurden eindringlich belehrt, dass der Aufenthalt an Bahngleisen lebensgefährlich ist und dass sie mit ihrem Handeln Straftaten begingen, die bei entsprechenden Alter geahndet werden können. Die Jungen wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben. Auch diese wurden ebenfalls eindringlich auf die Gefahren und auf die Taten der Jungen hingewiesen. Nach derzeitigen Stand kam es zu keinen Schäden an den getroffenen Zügen.

Da solche unerlaubten Gleisaufenthalte leider keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hin. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann. Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1000 Metern. Die Bundespolizei bittet auch darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

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Veröffentlicht
08. Juli 2019, 10:54
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