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Zwei Überfälle auf junge Frauen in der Innenstadt

(ots) - Am frühen Sonntagmorgen (13.03.2011) gegen 01.30 Uhr ging eine 17-jährige junge Frau vom Bahnhof aus zu Fuß über die Bergstraße nach Hause und telefonierte dabei über Handy mit ihrer Mutter. In Höhe des Marienhospitals bemerkte sie einen fremden Mann hinter sich, der sie plötzlich anfiel. Mit einer Hand griff er ihr von hinten zwischen die Beine und mit der anderen umfasste er ihren Oberkörper und hob sie in die Luft. Als die Jugendliche laut aufschrie und ihr Handy fallen ließ, ließ der Täter von ihr ab und konnte unerkannt entkommen. Die Mutter eilte ihrer Tochter zu Hilfe und anschließend suchte die 17-Jährige die Wache Innenstadt auf und erstattete Anzeige. Der Tatverdächtige soll ca. 19 bis 20 Jahre alt sein, 165 cm groß, stabil mit kurzen blonden Haaren, eckigem Kopf und eventuell blauen Augen. Er trug einen schwarzen Windbreaker bis zur Hüfte reichend.

Bereits am Samstagmorgen (12.03.2011) war eine 23-jährige junge Frau auf dem Heimweg von einem Fremden angegriffen worden. Gegen 05.00 Uhr bemerkte sie den Manne erstmals auf der Treppe am Kultopia in der Bergstraße, wo er vor ihr herging. Nachdem sie selbst die Treppe hinaufgestiegen und nach rechts in den Fußweg abgebogen war, tauchte der Fremde plötzlich wieder hinter ihr auf. Jetzt rannte er auf sie zu, stieß sie gegen einen Zaun und versuchte sie dort festzuhalten. Weil sie sich stark wehrte, kam es zu einem Kampf zwischen den beiden, wobei der Täter sie kräftig an den Haaren riss. Schließlich gelang es der Frau, die den aggressiven Angreifer laut anschrie, sich loszureißen und wegzulaufen. Im Laufe des Tages erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Mit welcher Absicht der Mann sie überfallen hatte, war für sie nicht erkennbar. Den Tatverdächtigen kann sie wie folgt beschreiben: zwischen 20 und 24 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkelblondes kurzes Haar, grün-blaue Augen, spricht Hochdeutsch und war bekleidet mit einer schwarzen langen Kapuzenjacke.

Zeugen, die Täterhinweise zu einem der Fälle geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 986-2066 zu melden.

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Veröffentlicht
14. März 2011, 12:29
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