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(ots) /- Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Hagen und der Polizei Hagen. Staatsanwaltschaft und Mordkommission gehen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass der Auseinandersetzung zwischen einem 33-jährigen Autofahrer und einem 37-jährigen Mann ein Beziehungsstreit zugrunde lag. Die beiden Männer kannten sich. Den Ermittlungen zufolge ging der Autofahrer mit einer scharfen Schusswaffe auf den 37-Jährigen los. Er versuchte mehrfach zu schießen. Aus bislang unbekannten Gründen löste sich jedoch kein Schuss. Dann schlug der 33-Jährige mit der Waffe auf den 37-jährigen Mann ein. Dieser stach dem Autofahrer ein Messer in den Bauch. Der 33-Jährige erlitt hierdurch eine lebensgefährliche Verletzung. Er musste notoperiert werden. Mittlerweile ist sein Zustand als stabil zu bezeichnen. Ein 47-jähriger Mann, der zwischenzeitlich auch festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Er hatte nach übereinstimmenden Zeugenangaben lediglich versucht, die beiden Kontrahenten zu trennen und sich hierbei eine Schnittverletzung am Oberarm zugezogen. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Mordkommission soll gegen den 33-jährigen Autofahrer heute ein Haftbefehl beantragt werden. Er steht im dringenden Verdacht, ein versuchtes Tötungsdelikt begangen zu haben. Der 37-Jährige wurde aus dem Polizeigewahrsam entlassen, da eine Notwehrsituation möglich erscheint. Die Ermittlungen dauern an. Staatsanwalt Nils Warmbold, Dezernent für Kapitaldelikte 02331/393267 Kriminalhauptkommissar Michael Schulte, Leiter Mordkommission Erster Polizeihauptkommissar Ralf Bode, Leiter Pressestelle 02331/986-1510
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