Sag uns, was los ist:

(ots) Am Montag, 06.01.2020, wurde eine 87-jährige Hagenerin Opfer eines gemeinen Betruges. Zuerst erhielt sie am Sonntag, 05.01.2020, einen Anruf von einer Frau. Sie gab sich als Polizeibeamtin aus und fragte nach Wertgegenständen und Schmuck. Wenig später erhielt sie noch einen Anruf. Dieses mal stellte sich ein Mann als Kommissar vor. Er erzählte der Hagenerin, dass sie unter Polizeischutz stehe. Eine Einbrecherbande sei festgenommen worden, die auch vorgehabt habe, bei der 87-Jährigen einzusteigen. Ein Mitglied sei jedoch noch auf der Flucht. Der falsche Polizist ermahnte die Frau zu Stillschweigen: Die Staatsanwaltschaft sei ebenfalls eingeschaltet und sie, die Hagenerin, würde sich bei Weitergabe der Information strafbar machen. Am Montag, 06.01.2020, rief der vermutlich selbe Mann erneut an. Um das Barvermögen der Frau vor Diebstahl zu schützen, müsse die Polizei dieses sicherstellen. Die Banknoten sollte die Hagenerin zu einem Termin in der Mittagszeit aus dem Fenster werfen. Gegen 12:00 Uhr standen zwei Männer, die falschen Polizisten, vor der Wohnung der 87-Jährigen in der Straße Haferkamp. Über 60.000 Euro waren in Zeitungspapier eingewickelt und in eine durchsichtige Plastikfolie gehüllt. Nachdem die Täter das Paket gefangen hatte, entfernten sie sich in Richtung Gerstenkamp. Wenig später kontaktierte ein Täter die Frau ein letztes Mal telefonisch. "Das Geld sei nun sichergestellt", hieß es. Erst einen Tag später meldete sich die Hagenerin bei der echten Polizei, indem sie die 110 wählte. Es wurde klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte. Die Hagenerin konnte eine Person beschreiben. Der Mann war sehr groß, hatte ein schmales Gesicht und eine lange Nase. Er war über 40 Jahre alt, leicht gebräunt und mit einem Kapuzenpullover und einer Jeanshose bekleidet. Die Kriminalpolizei fahndet jetzt nach den Tätern und benötigt Hinweise. Wem sind am vergangenen Montag verdächtige Personen im Bereich Boloh aufgefallen? Trug jemand ein wie oben beschriebenes Paket unter dem Arm? Insbesondere sind auch Feststellungen zu Fahrzeugen für die Kripo von Bedeutung. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen. Warnen Sie insbesondere ältere Mitmenschen vor den Tätern und dieser häufigen Betrugsmasche. Mehr Informationen finden Sie hier: https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-au s Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Sebastian Hirschberg Telefon: 02331/986 15 12 Fax: 02331/986 15 19 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/hagen/ https://www.facebook.com/Polizei.NRW.HA https://twitter.com/polizeinrwha Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/4486401 OTS: Polizei Hagen Original-Content von: Polizei Hagen, übermittelt durch news aktuell
mehr