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Wildnisimpressionen vor der Haustür

Wildnisimpressionen vor der Haustür

Magische Orte im Oberbergischen gesucht

Für das Monatsthema der Lesergalerie im August sucht die Zeitschrift NaturFoto Einsendungen zum Thema Wildnis, die sich nicht nur auf die letzten unberührten Naturreservate der Erde beziehen, sondern ausdrücklich auch die kleinen Wunder und Lieblingsplätze vor der Haustür unter die Lupe nehmen.

Je mehr Wildnis verschwindet, umso größer wird, so scheint es, die Sehnsucht nach ihr. NaturFoto möchte gerne wissen, was die Leser sich unter Wildnis vorstellen und natürlich vor allem, welches Bild sie sich buchstäblich von Wildnis machen. Das muss nicht der Urwald am Kongo sein. Mancher entdeckt "seine Wildnis&##8223; vielleicht in einer kleinen Ecke seines Gartens oder auf einer Industriebrache.

Gerade jetzt um Mittsommer bieten sich viele Chancen, hier im Oberbergischen auch auf einem ganz spontanen Abendspaziergang nach Feierabend ungewöhnliche Lichtstimmungen im Wald oder in der Wacholderheide einzufangen. So kann man beispielsweise den Spieß einmal umdrehen und anstelle der untergehenden Sonne skurrile Schattenbilder ins Bild einbeziehen, die die letzten, fast waagerechten Sonnenstrahlen am Hang hinauf werfen.

Beim Durchstreifen von Bach- oder Flusstälern kann man die Sonne zwischen den Stämmen am Hügelkamm wandern sehen und dabei mit etwas Glück und Geduld sogar Rotmilane oder Schwarzstörche beobachten, die auf majestätischen Schwingen ihre Kreise im Abendlicht ziehen. Ganz geheimnisvoll wird es nach Sonnenuntergang, wenn sich im Zwielicht Bäume und Sträucher scheinbar in geisterhafte Wesen verwandeln, die wie Scherenschnittzeichnungen aus einem alten Märchenbuch wirken. Plötzlich steht einem vor Augen, wie gruselig es gewesen sein muss, wenn unsere Vorfahren vor Hunderten von Jahren nach Anbruch der Dunkelheit, begleitet vom schaurigen Ruf des Käuzchens, auf dem Heimweg waren und wie dabei Sagen und Legenden entstanden, die bis heute überliefert sind.

Wenn das abendliche Vogelkonzert immer leiser wird, scheint plötzlich auch aller Zivilisationslärm abzuebben. Die schönsten Momente der Auszeit im Walde mit der Kamera einzufangen, kann zu ganz ungeahnten Bildkompositionen inspirieren, wofür man nicht bis ans andere Ende der Welt reisen muss. Manche "Waldgeister&##8223; offenbaren sich erst in einer Kombination von Blitzlicht und Kamerabewegung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einige Impressionen dazu sind auch auf http://www.bilderbogen-reichshof.de

unter dem Thema "Sonnentor&##8223; zu sehen.

Die Zeitschrift NaturFoto hält für die Sieger des monatlichen Fotowettbewerbs wertvolle Preise bereit sowie die Veröffentlichung der besten Bilder in dem angesehen Fotomagazin. Teilnehmen können alle an Naturfotografie interessierten Fotografinnen und Fotografen. Weitere Infos auf http://www.naturfoto-magazin.de.

Einsendeschluss zum Thema Wildnis ist der 15. Juni. Für die darauffolgende Monatsgalerie im September (Einsendeschluss 15. Juli) werden dann Naturfotos, die mit dem Smartphone gemacht wurden, gesucht.

mk

SCHLAGWORTE:
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Veröffentlicht
08. Juni 2018, 04:50
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