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Vorsicht! Lebensgefahr!

Atomkraftwerke Tihange und Doel in Belgien sind schrottreife Anlagen.

Wenn einer dieser Atommeiler explodiert, werden wir auch hier im Oberbergischen von einer radioaktiven Strahlung überzogen. Es wird zehntausende von Menschenleben kosten und weite Landstriche in NRW auf Jahrtausende unbewohnbar machen. Fukushima zeigt genau dieses Szenario auf. Und solange aus Deutschland Brennstäbe an die Reaktoren in Belgien geliefert werden, fördern wir diese Gefahr zusätzlich und tragen eine Mitverantwortung für das Risiko. Strahlung macht nicht an der Landesgrenze halt!

Als am 26.4.1986 der Reaktor in Tschernobyl zerbarst, breitete sich die Radioaktivität über ganz Europa aus. Auch heute noch, nach 31 Jahren sind die Strahlenfolgen hier bei uns noch feststellbar.

Tschernobyl liegt 1500 km von uns entfernt, Tihange gerade mal 150 km...

Der Oberbergische Kreis liegt im Gefahrengebiet. Es wurden sogar schon Jodtabletten für die Bevölkerung eingelagert, die allerdings nur einen unzureichenden Schutz liefern. Deswegen bedarf es weiterhin großer gesellschaftlicher Anstrengung und Information der Bevölkerung um über die Gefahren dieser Anlagen aufzuklären.

Genau 31 Jahre nach der Reaktorkatastrophe haben die oberbergischen Grünen deswegen mitten in der Fußgängerzone gemeinsam mit anderen Initiativen und Passanten einen "Smartmob" inszeniert und anschaulich dargestellt, wie alles Leben hier vernichtet werden würde.

Konrad Gerards: konrad_gerards@yahoo.de

Schafhaltung in Oberberg

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
13. Mai 2017, 00:00