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Ein Zeichen gegen Rechts

Vielfalt statt Einfalt

Zu einer großen Lichterkette hatte Radio Berg aufgerufen um gegen rechtes Gedankengut und dem entsetzlichen Brandanschlag in Wiehl, ein Zeichen zu setzen. Ein in Oberwiehl abgestellter und für Flüchtlinge vorgesehener umgebauter Zugwaggon war am letzten Wochenende von bisher unbekannten Asylgegnern angesteckt und mit rechten Parolen beschmiert worden. Das Menschen, die unsere Hilfe benötigen in unserem Land willkommen sind, ist am Mittwoch den 16. September um 17:00 Uhr auf dem Gummersbacher Lindenplatz von rund 600 Menschen gezeigt worden. Organisationen der Kirchen und Gewerkschaften, sowie der politischen Parteien zeigten mit den vielen Menschen aller Altersgruppen ihre Solidarität mit den Flüchtlingen die aus ihrer Heimat vertrieben werden und bei uns nach einem menschenwürdigen Dasein suchen. Oberberg ist bunt und nicht braun war auf zahlreichen Plakaten zu lesen, Kinder trugen leuchtende Westen mit der Aufschrift Vielfalt statt Einfalt. Der Lindenplatz wurde gänzlich umrahmt von den Menschen mit ihren leuchtenden Kerzen und die Glocken der evangelischen und katholischen Kirche wurden als Zeichen für einige Minuten geläutet. Bürgermeister Frank Helmenstein, wie auch Michaela Engelmeier und Klaus Peter Flosbach, Mitglieder des deutschen Bundestages in Berlin und Landrat Hagen Jobi und sein am Sonntag gewählter Nachfolger Jochen Hagt, alle zeigten ihre Entschlossenheit dem braunen Sumpf keine Chance zu geben. Die Bürgermeister aus den Nachbargemeinden Engelskirchen Dr. Gero Karthaus und aus Reichshof Rüdiger Gennies waren ebenfalls dabei. (GN)

Zum Abschluss standen die Kerzen auf dem Lindenplatz

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Veröffentlicht
24. September 2015, 00:00
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