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(ots) /- Kreis Gütersloh - Die Kreispolizeibehörde Gütersloh ist stolz auf ein landesweit neuartiges Projekt, das das Ziel hat, Menschen vor Betrügereien zu schützen und für das Thema politischer Extremismus zu sensibilisieren. Das Projekt Storytelling - Literarische Kriminalprävention - Gütersloher Model" soll polizeiliche Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor Kriminalität und Radikalisierung in unterhaltsamen und berührenden Kurzgeschichten und Hörspielen vermitteln. Für das Schreiben der Kurzgeschichten konnte das Literaturinstitut der Universität Hildesheim gewonnen werden. Unter der Leitung des dortigen Dozenten, Thomas Klupp, wurden die Geschichten von den Studierenden des Studiengangs "Kreatives Schreiben" geschrieben. Um den Studierenden genügend Fachwissen für ihre Geschichten zu vermitteln, hielt der Ideengeber und Mitarbeiter des KK KP/O, Kriminaloberkommissar Marco Hein sowie Kriminalhauptkommissar Torsten Lindahl an der Universität Hildesheim Fachvorträge zu den Themen "Enkeltrick", "Romance Scamming", "falsche Polizisten", "falsche Gewinnversprechen" und "politischer Extremismus". Darüber hinaus unterstützten die beiden Kriminalbeamten die Studierenden auch während der Schreibphase mit ihrem Fachwissen. Nachdem die Geschichten in Schriftform vorlagen, konnte der Schauspieler Dirk Heinrichs als Sprecher für die daraus entwickelten Hörbücher gewonnen werden. Dirk Heinrichs, der sich selber stark in der Gewaltprävention engagiert, übernahm diese Aufgabe ehrenamtlich. Durch die Methode des so genannten "Storytelling" werden die polizeilichen Empfehlungen leichter aufgenommen und wirken im Unterbewusstsein weiter. Das erhöht die Chance einer Sensibilisierung und Verhaltensänderung. Dieses neue Konzept der Kriminalprävention wird auch auf dem 24. Deutschen Präventionstag, der am 20.und 21. Mai in Berlin stattfindet, vorgestellt. Die Hörbücher und Texte zu den Themen "Enkeltrick", "falsche Gewinnversprechen", "Salafismus", "Rechtsextremismus" und "Romance Scamming" können auf unserer Homepage https://guetersloh.polizei.nrw/ heruntergeladen werden. Die Vervielfältigung und Verbreitung der Geschichten als Text oder Hörbuch ist ausdrücklich erwünscht und bedarf keiner weiteren Zustimmung der Rechteinhaber. Bild (vlnr): KOK Marco Hein, PHK a.D. Manfred Nöger (Fachreferent Kriminalpräventives Gedächtnistraining für den Bundesverband Gedächtnistraining e.V.), Dirk Heinrichs, KHK Torsten Lindahl).
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(ots) - Gütersloh/Kreis Gütersloh (CK) - In den letzten Tagen wurden der Polizei Gütersloh vermehrt Fälle von Betrügereien im Stadtgebiet von Gütersloh gemeldet. Im Stadtgebiet sind Personen unterwegs, die an den Haustüren klingen und eine Notlage vorspiegeln. Besonders aufgefallen ist dabei eine jüngere Frau mit kurzen, weizenblond gefärbten Haaren und Piercings im Gesicht. Diese Täter geben oft vor, einen kranken Verwandten im Krankenhaus besuchen zu wollen, für eine gebrechliche Nachbarin einkaufen gehen zu wollen oder andere Menschen in Not zu unterstützen. Dabei legen sie bei der Schilderung der einzelnen Notlagen sehr viel Fantasie an den Tag..... Die Betrüger bitten dann um einen Geldbetrag zwischen 10 und 30 Euro - und versprechen hoch und heilig, das Geld in den nächsten Tagen zurück zu zahlen. Diese Versprechen werden jedoch nie eingelöst. Die Täter wollen nämlich nur eins: Das Geld ihrer Opfer - und zwar für sich. Die vorgetragenen Notlagen sind erfunden. Die Polizei im Kreis Gütersloh warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor diesen Trickbetrügern. Seien Sie misstrauisch! Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch dieser Art verwickeln! Geben Sie kein Geld heraus oder heben gar etwas von ihrem Konto ab! Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen über dieses Thema! Lassen Sie diese Betrüger keinesfalls in Ihr Haus, sondern schließen Sie einfach wieder die Haustür. Ein gesundes Maß an Misstrauen ist in diesen Situationen sicherlich angebracht. Für weitere Informationen und praktische Tipps steht Ihnen die Polizei zur Verfügung. Rufen Sie uns an, Telefonnummer 05241 869-0, wir helfen Ihnen gerne!
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