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Weinberg Bunker Kassel

Kategorie: Bürgerinitiativen

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BESCHREIBUNG

Die documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH plant für die documenta 13 vom 09.06.2012 bis 16.09.2012 in Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel, die Bunker- und Stollenanlage Weinberg für eine künstlerische Darstellung zu nutzen.

Dafür müssen für den Brandschutz Stollen erweitert, Brandabschlüsse eingebaut, Türen als Notausgang geöffnet sowie Böden befestigt sowie ggf. die Frankfurter Straße einseitig stadtauswärts gesperrt werden. Durch die Brandabschlüsse würde das „natürliche Wetter“ unterbunden und Schimmelbefall wäre nicht mehr aufzuhalten. Die Umbauten, z.B. am Felsen, wären nicht mehr zurückzusetzen und für immer unwiderruflich zerstört.

Der Weinberg wurde 1825 als Bierlager mit Stollensystem und Eislager erstmals genutzt. Im Zuge der 1. Bombardierung auf die Stadt Kassel wurde der Weinberg 1941 innerhalb von einem Jahr mit Hilfe von Kriegsgefangenen bzw. Zwangsarbeitern zu einem Luftschutzbunker erweitert und umgebaut. Hier fanden während der schlimmsten Bombardements über 10.000 Menschen Zuflucht und überlebten so den Feuersturm und die völlige Zerstörung der Stadt Kassel.
Nach der Kapitulation wurde die Bunkeranlage noch über Jahre als "Behelfshotel" von den obdachlosen Kasseler Bürgern genutzt.

Durch die Führungen des Feuerwehrvereins konnte die Bunkeranlage den interessierten Bürgern der Stadt Kassel wieder zugänglich gemacht werden.
Nicht nur die Bürger der Stadt Kassel sondern auch Interessierte aus dem Ausland sowie Schulen, Universitäten und Betriebe haben ein gesteigertes Interesse an der ursprünglichen Charakteristik der Bunkeranlage Weinberg.

Unser Interesse:

- Traumabewältigung für Zeitzeugen
- Bildungsauftrag für Schulen und Universitäten
- Erhalt und Schutz der Bunkeranlage sowie des alten Stollenlabyrinths
- Erhalt des Kulturdenkmals

Wir fordern die Stadt Kassel sowie die documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH auf:

die Bunkeranlage in Ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten, keine Umbaumaßnahmen durchzuführen und die Bunkeranlage weiterhin den Bürgern der Stadt Kassel und anderen Interessierten in seiner ursprünglichen Art - zweckmäßig - zur eigentlichen Geschichte zu erhalten.

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Die documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH plant für die documenta 13 vom 09.06.2012 bis 16.09.2012 in Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel, die Bunker- und Stollenanlage Weinberg für eine künstlerische Darstellung zu nutzen.

Dafür müssen für den Brandschutz Stollen erweitert, Brandabschlüsse eingebaut, Türen als Notausgang geöffnet sowie Böden befestigt sowie ggf. die Frankfurter Straße einseitig stadtauswärts gesperrt werden. Durch die Brandabschlüsse würde das „natürliche Wetter“ unterbunden und Schimmelbefall wäre nicht mehr aufzuhalten. Die Umbauten, z.B. am Felsen, wären nicht mehr zurückzusetzen und für immer unwiderruflich zerstört.

Der Weinberg wurde 1825 als Bierlager mit Stollensystem und Eislager erstmals genutzt. Im Zuge der 1. Bombardierung auf die Stadt Kassel wurde der Weinberg 1941 innerhalb von einem Jahr mit Hilfe von Kriegsgefangenen bzw. Zwangsarbeitern zu einem Luftschutzbunker erweitert und umgebaut. Hier fanden während der schlimmsten Bombardements über 10.000 Menschen Zuflucht und überlebten so den Feuersturm und die völlige Zerstörung der Stadt Kassel.
Nach der Kapitulation wurde die Bunkeranlage noch über Jahre als "Behelfshotel" von den obdachlosen Kasseler Bürgern genutzt.

Durch die Führungen des Feuerwehrvereins konnte die Bunkeranlage den interessierten Bürgern der Stadt Kassel wieder zugänglich gemacht werden.
Nicht nur die Bürger der Stadt Kassel sondern auch Interessierte aus dem Ausland sowie Schulen, Universitäten und Betriebe haben ein gesteigertes Interesse an der ursprünglichen Charakteristik der Bunkeranlage Weinberg.

Unser Interesse:

- Traumabewältigung für Zeitzeugen
- Bildungsauftrag für Schulen und Universitäten
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Wir fordern die Stadt Kassel sowie die documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH auf:

die Bunkeranlage in Ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten, keine Umbaumaßnahmen durchzuführen und die Bunkeranlage weiterhin den Bürgern der Stadt Kassel und anderen Interessierten in seiner ursprünglichen Art - zweckmäßig - zur eigentlichen Geschichte zu erhalten.

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