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* Zweiter Anfängerkurs im Aufbau* Das Trainerpaar Martina und Marco Beischmidt gehört zu den Urgesteinen des Judo-Clubs Großbeeren e.V. (siehe RG, 02.03.18), der sich 2004 aus einer Initiative der Eltern heraus gründete. Er hat inzwischen über 80 Mitglieder, die in der Drei-Felder-Sporthalle und der kleinen Schulsporthalle der Gemeinde trainieren. Zwei Mitglieder lernen zur Zeit an der Sportschule Frankfurt (Oder). Organisiert sind die Schüler in vier Altersklassen: Erwachsene, zu denen nun auch einige Eltern gehören; 10- bis 18-jährige; 7- bis 10-jährige und 5- bis 7-jährige. Da aber ein Anfängerkurs am Montag bereits voll ist, versucht Martina Beischmidt seit Anfang September, einen weiteren für Donnerstag aufzubauen. Hierfür sucht sie bewegungsfreudige Vorschüler. Diese sollen jeweils um 16 Uhr in die kleine Schulsporthalle (Teltower Straße 1) kommen. Um mitzumachen, benötigen sie nicht mehr als einfache Sportsachen und 16 Euro Vereinskosten pro Monat. Selbst ein Probemonat wäre möglich. Wer später einen Judoanzug benötigt, kann einen neuen bereits für 30 Euro erstehen. „Und der hält meist mindestens ein Jahr.“ Die Kinder haben viel zu lernen. Einer Gürtelprüfung können sie sich erst mit sieben Jahren unterziehen. Im Judo gibt es neun Schülergürtel („Kyu“) von weiß bis braun. Die Meister tragen den schwarzen Gürtel, der wiederum in 10 Graden („Dan“) unterteilt wird. Martina Beischmidt trägt den ersten. Sie bringt den Kindern aber mehr bei als Würfe und Griffe. Denn Judo („sanfter Weg“) ist tief verwurzelt in der japanischen Philosophie. Anmeldungen nimmt sie unter Tel. 033701 – 58279 entgegen. Conrad Wilitzki
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TC Rot-Weiß kämpft sich vor „Die Meisterschaft ist ein Teamerfolg“, stellt der erste Vorsitzende des TC ­Rot-Weiß Großbeeren e. V., ­Teja Grzes­kowiak, fest. Seine Herren-­40-Mannschaft erkämpfte sich am 1. Juli beim Lawn-Tennis-Turnier-Club Rot-Weiß mit 5:4 den Berlin-Brandenburgischen Meistertitel. Entsprechend wird sie bis zum kommenden Jahr in dieser Formation weiterspielen. Bis zur sommerlichen Erfolgsserie sei es seit 2008 ein weiter Weg in die richtige Richtung gewesen, was die Talent­suche, das Training und das Netzwerken angeht. „Doch wir sind noch nicht am Ziel.“ Schließlich warten jetzt die wichtigen Relegationsspiele auf die frischgebackenen Meister: Am 8. September treffen sie in Wernigerode auf den dortigen Tennisclub und für den 15. September bittet Grzeskowiak alle Fans und Unter­stützer auf den Mannschaftsplatz in der Ruhlsdofer Straße 7, wo ab 11 Uhr die Heimspiele gegen die sächsischen Meister TC Rosenthal stattfinden. Diese waren 2017 vom Sächsischen Tennis Verband als Gewinner der Ostliga geehrt worden. Bei einem Sieg würde der TC Rot-Weiß in die neue Ost­liga aufsteigen und so mög­licherweise weitere Mitglieder gewinnen. „Dafür sind die Chancen gut“, meint Grzeskowiak. Allein in diesem Jahr durfte der Verein über 20 neue Mitglieder begrüßen und kann inzwischen rund 170 vorweisen. Allerdings wird es mit 30 weiteren Mitgliedern allmählich eng auf den vier vorhandenen Spiel­flächen. Die letzte wurde 2015 eröffnet. C. Wilitzki
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