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Kommunalwahlen 2020 werfen ihre Schatten voraus Am 13.09.2020 finden Landrats-, Kreistags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. Erstmalig wird auch der Seniorenbeirat in Much gewählt. In den zurückliegenden Jahren konnten zahlreiche Vorhaben für die Gemeinde Much umgesetzt werden. Dass es trotz großer Anstrengungen nicht immer einfach war, die besten Ergebnisse für die Gemeinde zu erzielen, lässt uns keinesfalls ruhen, denn es wird weiterhin unser Bestreben sein, das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger im Auge zu behalten! Für die kommende Legislaturperiode stehen weiterhin wichtige Themen an. Dazu gehören u.a. folgende Vorhaben: - Weiterführen des Flächennutzungsplans - Projektförderungen aus der Regionale 2025 - Ortsentwicklung mittels Städtebaufördergelder - neue Sporthalle/Versammlungsstätte, neue Feuerwache - energetische Sanierung des Schulzentrums - weitere Kindergartenplätze schaffen - Verbesserungen im Netzzugang/ Digitalisierung - Anstrengungen bei Integrationsaufgaben u.v.m. Was uns jedoch in den letzten Monaten mit steigender Intensität bewegt hat, sind Herausforderungen im Bereich Umwelt und Klima. Dass wir alle hier viel mehr tun müssen als in den vergangenen Jahren, wird jedem von uns inzwischen bewusst geworden sein. Diese Themen (Klimaänderung, Artenschutz, Umweltbelastung, Mobilität, Energieverbrauch) werden neben lokalen Vorhaben eine wesentliche Rolle in der Planung der nächsten kommunalen Legislaturperiode darstellen. Zunächst bereitet sich die CDU-Much Ende September in einem Workshop auf die von uns geplanten Vorhaben vor, welche dann in einem Leitfaden bzw. Programm festgehalten werden sollen (siehe hierzu auch die oben aufgeführte Themenauswahl). Am 8.10.2019 findet dann die Aufstellungsversammlung zur Wahl der CDU-Kandidatinnen/Kandidaten für die Ratsmitglieder- und Bürgermeisterwahl sowie für den Kreistag statt. Wir werden zukünftig weiter über aktuelle Themen im Zusammenhang mit den anstehenden Kommunalwahlen in 2020 berichten. Ihre CDU-Much Online unter sowie bei Facebook unter H Petri
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Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Der Rhein-Sieg-Kreis wird 50 Jahre jung, Siegburg gratuliert herzlich! Zieht man die Verbindung vom Kreis zur Kreisstadt, so entdeckt man manche Parallele. Beide sind wirtschaftlich stark, überzeugen durch ein gesundes Handwerk, einen breit aufgestellten Mittelstand, moderne Dienstleister und Unternehmen, die im globalen Wettbewerb bestehen. Die Infrastruktur ist intakt. Von beinahe überall erreicht man mit privaten wie öffentlichen Verkehrsmitteln die naheliegenden Großstädte und, größer gedacht, die Ballungszentren Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Der ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn, von dem man in 40 Minuten zum Frankfurter Flughafen rauscht, ist wahrlich ein "Tor zur Welt". Das Vereinsleben blüht diesseits und jenseits der Stadtgrenze. Karneval, Chöre, Maibrauchtum, der Sport in all seinen Schattierungen - hier wie dort zuhause. Kreis und Stadt punkten durch Naturnähe. Der Natursteig Sieg beginnt in Siegburg-Wolsdorf und führt entlang der Schönheiten des Bergischen Landes. Der Siegtalradweg, der die Pedaleure von der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz bis zur Mündung an den Rhein lange über Kreisgebiet führt, schneidet die Siegburger Stadtteile Deichhaus und Zange. Er bringt eine steigende Anzahl von Radurlaubern zu uns und wird andererseits von den heimischen Hobbysportlern rege genutzt. Mit dem Drachenfels, Pilgerort der Rheinromantik, beherbergt der Kreis ein Wahrzeichen von nationalem Rang. Die Abtei auf dem Siegburger Michaelsberg ist gleichsam eine bedeutende Landmarke und ein rheinischer Identifikationspunkt. Als Sitz der Kreisverwaltung ist Siegburg administratives Zentrum, besitzt aber darüber hinaus eine hohe Anziehungskraft in der Region: Siegburg punktet als Einkaufsstadt mit historisch gewachsenem Kern, mit vielfältigem Einzelhandel und ansprechender Gastronomie. Kultur und Bildung sind weitere Gründe, warum Auswärtige - die sich nicht als solche fühlen, weil für sie der erste Weg stets nach Siegburg führte - regelmäßig zu uns kommen. Stadtbibliothek und Stadtmuseum im Kulturhaus am Markt empfangen Besucher aus allen Nachbarkommunen. In die beiden Gymnasien Alleestraße und Anno kommen täglich 600 Kinder, die nicht in Siegburg leben. Das sind 30 Prozent. Am Berufskolleg, einer Einrichtung des Kreises mit 3.000 jungen Frauen und Männern, sind die Lernenden von außerhalb in der Mehrzahl. Sie nutzen vormittags die Klassenräume in der Hochstraße, nachmittags und abends profitieren sie vom großen Cineplex-Kino. Um den neuesten Streifen made in Hollywood zu sehen, müssen sie lediglich den Bahnhof durchqueren. Die Ärzte des vor zehn Jahren in unmittelbarer Bahnhofsnähe gewachsenen Facharztzentrums und des Helios-Klinikums in der Innenstadt versorgen Windecker wie Königswinterer. Insgesamt sind es rund 200.000 Menschen, die regelmäßig in Siegburg einkaufen, ausgehen, sich erholen, Behandlung erfahren. Der Stadtplaner spricht in diesem Fall von "hoher Zentralität". Siegburg weiß die Besucher des Kreises als Stammgäste zu schätzen. Sinnbild der Gastfreundschaft ist die Rhein-Sieg-Halle, die Anlaufstelle für Comedyfreunde und Karnevalisten, für Liebhaber klassischer Musik oder Interessenten von Berufsbildungsmessen. Den stark frequentierten Ort der Zusammenkunft bauen wir gerade aus. Aus der Rhein-Sieg-Halle wird das Rhein Sieg Forum. Hier lachen, feiern oder konferieren die Bewohner des Kreises, erleben geistig erhebende oder ausgelassene Stunden. Die Erweiterung um mehrere Säle steigert die Funktionalität. Der Hallenausbau ist der hohen Nachfrage nach Tagungskapazitäten geschuldet. Im Windschatten des Katholisch-Sozialen Instituts, der Weiterbildungsinstitution des Erzbistums Köln, entwickelt sich Siegburg seit einigen Jahren zur Seminarstandort, der überregional gebucht wird. Zum Schluss ein Blick auf das letzte Jahr: Nicht vergessen werden die Siegburger die Hilfe, die sie am 7. August 2018 von ihren Nachbarn erhielten. Im Stadtteil Brückberg verwandelte sich ein Böschungsbrand am Bahndamm in Windeseile in ein Inferno, das die Straßen Hohlweg und Im Urnenfeld erfasste. Sieben Häuser wurden zum Raub der Flammen, ein Unglück bislang nicht gekannten Ausmaßes im trocken-heißen Jahrhundertsommer. Unter der Regie von Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg und der Unterstützung der Floriansjünger aus dem weiten Umkreis konnte unsere Siegburger Feuerwehr nach mehr als sechs Stunden die Flammen besiegen, ohne dass ein Mensch ernsthaft zu Schaden kam. Für diesen Einsatz nochmals ein "Vergelt's Gott" an alle, die dabei waren und unter schwierigsten Bedingungen arbeiteten. Stadt und Kreis, Seite an Seite - so soll es sein! Herzliche Grüße Ihr (Franz Huhn) Bürgermeister
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