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(ots) - Zu Beginn der heißen Phase des Karnevals appelliert der Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, an alle Jecken, die auf das Autofahren nicht verzichten möchten oder können, weder sich noch andere durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit zu gefährden. Wer an Karneval "anstößt", lässt das Auto besser stehen. Die Polizei führt von Altweiber bis Aschermittwoch verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen im Kreisgebiet durch. Die "ernüchternde" Bilanz aus dem vergangenen Jahr: Während der "tollen Tage" 2015 kontrollierte die Polizei im Rhein-Kreis Neuss mehr als 1000 Fahrzeugführer. In 460 Fällen wurden Atemalkoholtests durchgeführt. Dabei stellten die Beamten 11 Autofahrer fest, die über dem erlaubten Promillewert lagen. Weitere fünf Fahrzeugführer standen unter Drogeneinfluss. Es ereigneten sich acht Verkehrsunfälle bei denen Alkohol im Spiel war. Dabei wurden ein Verkehrsteilnehmer schwer und drei leicht verletzt. Anstatt nach einer Trunkenheitsfahrt monatelang auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein, weil man seinen Führerschein abgeben musste, sollte man zur Karnevalsfeier vorausschauend ein wenig mehr Geld für Bus, Bahn oder Taxi einplanen. Auch nicht zu unterschätzen ist der "Restalkohol", der nach einer langen, feuchtfröhlichen Nacht vom Körper nicht vollständig abgebaut wurde. Schon bei 0,3 Promille erwartet einen Autofahrer eine Strafanzeige und der Entzug der Fahrerlaubnis, wenn Anzeichen von Fahruntüchtigkeit vorliegen, man zum Beispiel einen Verkehrsunfall verursacht. Der Konsum von Drogen, und die daraus resultierende Beeinträchtigung bei der Teilnahme am Straßenverkehr, kann noch lange nach dem Konsum im Blut nachgewiesen werden. Auch hier ist der Führerschein in Gefahr, es drohen hohe Bußgelder und eine Strafanzeige. Ein Verwarnungsgeld können auch Kostüme, Masken und gefärbten Kontaktlinsen nach sich ziehen, die den Fahrzeugführer in seiner Sicht oder seiner Hör- oder Bewegungsfähigkeit einschränken. Wer sich hinter das Steuer setzt, muss gefährliche Situationen unmittelbar erkennen und in der Folge schnell reagieren können. Der Behördenleiter wünscht allen Närrinnen und Narren schöne und fröhliche Karnevalstage und verbindet die guten Wünsche mit der Bitte, unter Alkohol- und Drogeneinfluss keine Fahrzeuge zu führen.
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(ots) - Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht! In den ersten zehn Monaten diesen Jahres ereigneten sich im Kreisgebiet 1.272 Verkehrsunfälle mit Personen- und bedeutendem Sachschaden. Bei den Unfällen wurde "Alkohol / Drogen" 128 mal als Unfallursache ermittelt. Die Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Neuss überprüfen daher im Rahmen der Streifentätigkeit immer wieder die Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf ihre Verkehrstauglichkeit. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre werden die Ordnungshüter diese Kontrollen speziell vor Weihnachten, aber auch "zwischen den Jahren" verstärkt im gesamten Kreisgebiet durchführen. Der Leiter der Kreispolizeibehörde Neuss, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert an alle Autofahrer, ihr Fahrzeug stehen zu lassen, wenn man vorher alkoholische Getränke zu sich genommen hat. 243 Verkehrsteilnehmer wurden beim Führen von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinwirkung angetroffen. Wegen Fahrens unter Drogeneinfluss mussten sich 335 Personen verantworten. Der Verlust des Führerscheins ist immer mit erheblichen Konsequenzen und Kosten verbunden. Mehr als 500 Verkehrsteilnehmer haben in diesem Jahr nach Verkehrskontrollen ihren Führerschein wegen übermäßigen Alkoholgenusses oder Drogenverstößen abgeben müssen. Aus diesem Grund sollte man schon im Vorfeld von Feierlichkeiten das Auto zu Hause lassen und die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi antreten. Dies ist mit Sicherheit billiger als die Kosten, die beim Verlust des Führerscheins entstehen. Auch nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Restalkohol. Wer bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und dabei Alkohol konsumiert hat, ist nach wenigen Stunden Schlaf noch nicht vollkommen nüchtern. Auch einige Tassen Kaffee können die Folgen der Alkoholisierung nicht beseitigen. Wer sich nach so einer Nacht zu früh wieder in sein Fahrzeug setzt, läuft auch Gefahr, seine Fahrerlaubnis zu verlieren und für eine lange Zeit zum Fußgänger zu werden.
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