Sag uns, was los ist:

(ots) /- Am Donnerstag (16.05.) führten Beamte des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss zusammen mit Seminarteilnehmern des Landesamtes für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW Verkehrskontrollen in Neuss durch. Den Schwerpunkt legten die Ordnungshüter dabei auf die Thematik "Drogen im Straßenverkehr". Von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr, wurden im Bereich des Kirmesplatzes an der Hammer Landstraße insgesamt 81 Autofahrer angehalten und kontrolliert. Bei sechs Fahrzeugführern verlief ein durchgeführter Urintest positiv auf Betäubungsmittel. Fünf der Männer standen im Verdacht, Marihuana konsumiert zu haben. Bei einem 54-Jährigen aus Neuss zeigte der Urintest positiv auf Kokain an. Allen Männern wurde eine Blutprobe entnommen. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Im Zuge der Kontrolle eines 43 jährigen Fußgängers fanden die Ordnungshüter eine geringe Menge Amphetamin. Die Drogen wurden sichergestellt und es wurde eine Strafanzeige gefertigt. Bei der Kontrolle des Kleintransporters eines 52 jährigen Mannes aus Mönchengladbachs stellten die Beamten umfangreiche Fahrzeugmängel und Verstöße gegen die Ladungssicherung fest. Die Vorführung bei einem Sachverständigen bestätigte den Verdacht: Das Fahrzeug war aufgrund mannigfacher Mängel verkehrsunsicher, so dass die Kennzeichen noch vor Ort entstempelt wurden. Hinzu kam, dass der Mann nicht befugt war, den geladenen Schrott zu sammeln. Ihn erwartet ein umfangreiches Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Kreislaufwirtschafts und -abfallgesetz sowie gegen Vorschriften der StVO und StVZO. Im selben Zeitraum wurden auf der Gladbacher Straße sowie auf der Langemarckstraße Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Insgesamt 255 Autofahrer hielten sich nicht an die innerorts vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Die Polizei wird Kontrollen dieser Art regelmäßig im gesamten Kreisgebiet durchführen. Dabei ist nicht das Verhängen möglichst vieler Bußgelder das Ziel der Beamten, sondern die Verkehrssicherheit zu stärken sowie das Risiko für Unfälle und deren mitunter drastischen Folgen zu senken.
mehr