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Verkehrsunfall - Fahrradfahrer alkoholisiert

(ots) /-

Am Dienstagnachmittag (07.08.) erhielt die Polizei Kenntnis von einem Verkehrsunfall an der Einmündung Hansastraße/Hammer Landstraße.

Ein 44-jähriger Mercedesfahrer war, gegen 14:40 Uhr, auf der Hansastraße in Richtung Hammer Landstraße unterwegs. An der Einmündung beabsichtigte er, nach rechts in die Hammer Landstraße einzubiegen. Dabei übersah der 44-Jährige offenbar einen von rechts kommenden 29-jährigen Fahrradfahrer, der auf der Hammer Landstraße unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß und der Radler stürzte zu Boden. Verletzt transportierten ihn Rettungsassistenten nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus.

Polizisten stellten beim 29-jährigen Fahrradfahrer Alkoholgeruch fest. Ein Vortest bestätigte den Verdacht. Der Mann aus Düsseldorf musste sich im Krankenhaus einer Blutprobe unterziehen.

Die alkoholisierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt! Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr entzogen werden kann. Eine Geldstrafe, sowie die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) können folgen.

Viele Verkehrsteilnehmer sind der Meinung, dass sie uneingeschränkt Alkohol trinken dürfen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, aber Achtung: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist ein Strafverfahren fällig, wenn sogenannte Ausfallerscheinungen vorliegen, der Radfahrer zum Beispiel in Schlangenlinien fährt, stürzt oder einen Verkehrsunfall verursacht.

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Veröffentlicht
08. August 2018, 10:15
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