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(ots) Seit Montag, dem 16.09.2019, war die Polizei im Rahmen einer landesweiten Schwerpunktaktion zum Thema "Ablenkung" unter dem Motto "Focus on the Road" mit verstärkten Kräften an häufig wechselnden Kontrollstellen und in den einzelnen Städten und Kommunen des Rhein-Kreises Neuss präsent. Die Beamten legten dabei ihren Fokus auf die Nutzung von elektronischen Geräten. Insbesondere die Benutzung von Smartphones birgt enorme Gefahren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Vermehrt nimmt die Polizei im Rhein-Kreis Neuss dieses Verhalten von Verkehrsteilnehmern während der Fahrt wahr und entsprechend genau ins Visier. Sie ahndet nicht nur konsequent Verstöße, sondern informiert auch über mögliche Gefahren. Bei 50 Stundenkilometern fährt ein Auto in nur einer Sekunde rund 14 Meter. Der Zwei-Sekunden-Blick auf das Display, bei einer Fahrt mit 50 km/h, bedeutet also fast 30 Meter Blindflug. Die Bilanz in Zahlen: Im Zeitraum von Montag, dem 16.09.2019, bis Sonntag, dem 22.09.2019, hat die Polizei im Rhein-Kreis Neuss insgesamt 54 "Handyverstöße" geahndet. Die Betroffenen müssen allesamt mit einer Anzeige rechnen. Für Kraftfahrzeugführer heißt das 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in der "Verkehrssünderdatei" in Flensburg, für Fahrradfahrer 55 Euro Bußgeld. Die Polizei stellt mobile Geräte nach schweren Verkehrsunfällen sicher, wenn der Verdacht besteht, dass der Fahrer dadurch abgelenkt war. Keine WhatsApp, keine Instastory, keine Sprachnachricht und kein Anruf ist so wichtig, dass man dafür das eigene Leben auf's Spiel setzt und Andere gefährdet. Finger weg vom Handy! Das gilt für Autofahrer genauso wie für Radfahrer. Telefonieren oder das Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich. Bereits beim Telefonieren ist das Gefahrenpotential der Ablenkung so hoch wie beim Fahren mit mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut. Bei den aktuellen Kontrollen gab es zudem motorisierte Verkehrsteilnehmer, immerhin 27, die nicht angeschnallt waren. Ein Anschnallgurt hilft im Ernstfall nur, wenn er auch angelegt wird. Verstöße, die in diesen Fällen "nur" ein Verwarngeld nach sich zogen aber im schlimmsten Fall zu einem Unfall mit schweren Folgen führen können. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss wird ihre Kontrollen im gesamten Kreisgebiet weiter fortsetzen - für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
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(ots) Seit Montag, dem 16.09.2019, war die Polizei im Rahmen einer landesweiten Schwerpunktaktion zum Thema "Ablenkung" unter dem Motto "Focus on the Road" mit verstärkten Kräften an häufig wechselnden Kontrollstellen und in den einzelnen Städten und Kommunen des Rhein-Kreises Neuss präsent. Die Beamten legten dabei ihren Fokus auf die Nutzung von elektronischen Geräten. Insbesondere die Benutzung von Smartphones birgt enorme Gefahren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Vermehrt nimmt die Polizei im Rhein-Kreis Neuss dieses Verhalten von Verkehrsteilnehmern während der Fahrt wahr und entsprechend genau ins Visier. Sie ahndet nicht nur konsequent Verstöße, sondern informiert auch über mögliche Gefahren. Bei 50 Stundenkilometern fährt ein Auto in nur einer Sekunde rund 14 Meter. Der Zwei-Sekunden-Blick auf das Display, bei einer Fahrt mit 50 km/h, bedeutet also fast 30 Meter Blindflug. Die Bilanz in Zahlen: Im Zeitraum von Montag, dem 16.09.2019, bis Sonntag, dem 22.09.2019, hat die Polizei im Rhein-Kreis Neuss insgesamt 54 "Handyverstöße" geahndet. Die Betroffenen müssen allesamt mit einer Anzeige rechnen. Für Kraftfahrzeugführer heißt das 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in der "Verkehrssünderdatei" in Flensburg, für Fahrradfahrer 55 Euro Bußgeld. Die Polizei stellt mobile Geräte nach schweren Verkehrsunfällen sicher, wenn der Verdacht besteht, dass der Fahrer dadurch abgelenkt war. Keine WhatsApp, keine Instastory, keine Sprachnachricht und kein Anruf ist so wichtig, dass man dafür das eigene Leben auf's Spiel setzt und Andere gefährdet. Finger weg vom Handy! Das gilt für Autofahrer genauso wie für Radfahrer. Telefonieren oder das Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich. Bereits beim Telefonieren ist das Gefahrenpotential der Ablenkung so hoch wie beim Fahren mit mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut. Bei den aktuellen Kontrollen gab es zudem motorisierte Verkehrsteilnehmer, immerhin 27, die nicht angeschnallt waren. Ein Anschnallgurt hilft im Ernstfall nur, wenn er auch angelegt wird. Verstöße, die in diesen Fällen "nur" ein Verwarngeld nach sich zogen aber im schlimmsten Fall zu einem Unfall mit schweren Folgen führen können. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss wird ihre Kontrollen im gesamten Kreisgebiet weiter fortsetzen - für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
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