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(ots) /- Am gestrigen Donnerstag gab die Polizeiinspektion Goslar beim bundesweiten Zukunftstag einen Einblick in die Arbeitswelt der Polizei. Eine Mischung aus aktivem Programm und Informationen über den Beruf erwarteten die jungen Teilnehmer. Der Andrang im Vorfeld war sehr groß, so bereits Ende Februar die zur Verfügung stehenden Plätze vergeben waren und die Organisatoren vielen absagen und auf 2020 vertrösten mussten. Das Programm, das die insgesamt 49 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren schließlich erwartete, zeigte den eventuellen "Nachwuchskräften" die Bandbreite, die der Polizeiberuf in seinen vielen interessanten Facetten bietet. Nach einer kurzen Vorstellung der Polizeidirektion Braunschweig und der Polizeiinspektion Goslar mit ihren zahlreichen Organisationseinheiten und nachgeordneten Dienststellen sowie Vorstellung der Verkehrsunfall- und Kriminalitätsstatistik wurden den in Gruppen aufgeteilten Schülerinnen und Schülern von engagierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten neben der Raumschießanlage zunächst das Dienstgebäude mit der Wache, die Einsatzleitstelle, einige Dienstkraftfahrzeuge und die Zellen gezeigt. Sie konnten dabei sein, wie die Geschwindigkeit von Autofahrer mit den gängigsten Lasermessgeräten festgestellt wird, oder wie Fingerabdrücke in der heutigen Zeit genommen werden. Denn die Zeiten, wo Fingerabdrücke noch mit Farbe abgenommen wurden, sind auch bei der Polizei Vergangenheit. Heute stehen moderne Scanner zu Verfügung, die diese Arbeit erledigen. Besondere Highlights waren vor allem die Vorführungen der Diensthundeführer, die eindrucksvoll das Können ihrer vierbeinigen Kollegen präsentierten. Unter anderem wurde gezeigt, wie Hunde zur Suche nach Drogen oder versteckten Gegenständen eingesetzt werden, aber auch wie die Verfolgung und anschließende Ergreifung eines flüchtigen Täters durch den Hund erfolgt. Eine Diskussion, bei der den Schülerinnen und Schülern u.a. erklärt wurde, welche körperlichen und schulischen Voraussetzungen sie für den Beruf erfüllen müssen, welche Laufbahnen es bei der Polizei gibt und wann und wo sie sich bewerben können, rundete die vierstündige Veranstaltung ab. Zum Abschluss gab es reichlich Applaus von den Mädchen und Jungen für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die sich für den Zukunftstag zu Verfügung gestellt hatten, um ihnen einen Einblick in die polizeiliche Arbeit zu geben. Siemers, KHK
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(ots) - St. Andreasberg. Am Dienstagmittag, gegen 13.00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Goslar von der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Goslar über den Brand einer Ski- und Wanderhütte in Oderbrück in Kenntnis gesetzt. Auf Grund der sich daraufhin anschließenden Ermittlungen besteht der Verdacht, dass bislang unbekannte Täter versucht hatten, das Gebäude in Brand zu stecken. Von einem Zeugen war in dem Gebäude bereits am Sonntagnachmittag, gegen 18.00 Uhr, zwar ein aktiver Rauchmelder, aber weder Personen beziehungsweise eine Rauchentwicklung oder ähnliches wahrgenommen worden. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass der Brand bereits am Sonntag vor 18.00 Uhr entstanden sein dürfte. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass bislang unbekannte Personen offenbar nach Einschlagen eines Fensters in das Gebäude eingestiegen und im Obergeschoss ein Feuer gelegt hatten, das zwar tatsächlich zu einem Schwelbrand führte, vermutlich in Folge fehlender Sauerstoffzufuhr aber wieder von selbst erlosch. Die Feuerwehr Braunlage war mit 22 Mann unter Leitung des Ortsbrandmeisters Uwe Seele im Einsatz, die den Brand zwar nicht mehr ablöschen, das Gebäude aber auf Grund der starken Rauchentwicklung mit schwerem Atemschutzgerät betreten mussten. Im Erdgeschoss wurden darüber hinaus an den Wänden mehrere Hakenkreuze festgestellt, die mit schwarzer Farbe aufgetragen wurden. Ob diese allerdings im direkten Zusammenhang mit dem Brand stehen, wird derzeit ermittelt. Weitere Angaben, insbesondere zur Brandentstehung selbst, sind derzeit noch nicht möglich, da ein Betreten der unmittelbaren Brandstelle auf Grund der Rauchgaskontaminierung bisher nur kurzfristig möglich war. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen ca. 30.000 EUR betragen. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums (Sonntag bis Dienstag) am und/oder in der Nähe des Brandortes in Oderbrück entsprechende Beobachtungen gemacht bzw. verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321 339-0 zu melden. Siemers, KOK
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