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(ots) /- Nur noch schnell eine Nachricht verschicken, einen anderen Radiosender suchen oder das nächste Ziel in das Navigationssystem eingeben - hinter dem Steuer kann bereits eine kurze Unaufmerksamkeit schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Die Herausforderungen im Straßenverkehr fordern stets die volle Konzentration. Dennoch zeigen aktuelle Studien aus der Unfall- und Verkehrsforschung, dass Smartphones inzwischen auch in diesen Lebensbereich Einzug gehalten haben. Etwa die Hälfte aller deutschen Autofahrerinnen und -fahrer nutzen das Mobiltelefon während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung, etwa ein Sechstel verfasst Textnachrichten während der Fahrt. Dieses Verhalten führt auf den Straßen immer häufiger zu Unfällen mit teilweise schwersten Folgen. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, beteiligt sich die Polizeidirektion Göttingen im Zeitraum vom 17. - 23. September 2018 an einer groß angelegten, länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr. Dabei werden im gesamten Direktionsgebiet eine Vielzahl von Verkehrskontrollen und Präventionsmaßnahmen durchgeführt. Zudem wird am 20. September 2018 erstmals ein Aktionstag unter der Überschrift "sicher.mobil.leben" stattfinden, der künftig jährlich durchgeführt wird. "Anschnallen, Fuß vom Gas, die Augen auf den Straßenverkehr - und nicht auf das Display. Wer diese Verhaltensregeln beachtet, fährt verantwortungsvoll und rettet Leben", so Polizeipräsident Uwe Lührig. "Unser Ziel liegt darin, die große Gefahr, welche von der Nutzung des Smartphones im Verkehr ausgeht, fest in den Köpfen der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu verankern. Neben der Ahndung von Verstößen spielt dafür die gezielte Präventionsarbeit eine bedeutende Rolle." Dabei wird die Polizeidirektion Göttingen auch verstärkt die sozialen Medien einsetzen. Im Rahmen des Aktionstags am 20. September 2018 wird Nicole Kappei, Social Media Managerin der Polizeidirektion Göttingen, unter dem Hashtag #sichermobilleben über den Tag verteilt zum Thema informieren und die geplanten Kontrollaktionen begleiten. "Die Nutzung von mobilen Endgeräten während der Autofahrt wird noch immer zu oft unterschätzt und belächelt. Durch die Berichterstattung in den sozialen Medien wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und sensibilisieren.", erklärt Kappei. Die Social Media Begleitung kann direkt über den Twitter Account der Polizei Göttingen verfolgt werden (Twitter @Polizei_GOE) - und das übrigens auch, ohne selbst bei Twitter angemeldet zu sein. Darüber hinaus findet auch eine Begleitung auf der Facebook-Seite Polizei Göttingen statt.
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