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(207/2015) "April, April!" - Pilotprojekt der PI Göttingen zur geschlechtsspezifischen Wildunfall-Ursachenforschung gibt es nicht

(ots) - GÖTTINGEN (jk) - "April, April!" - Die Idee zur geschlechtsspezifischen Ursachenerforschung bei Wildunfällen (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 201 vom 01.04.15) fand leider nur in den Köpfen einiger Beamter der Polizeiinspektion (PI) Göttingen statt. In der Realität gibt es solch ein spannendes Vorhaben bislang nicht.

Absolut wahr hingegen ist die Information über die im Jahr 2014 festgestellte Zunahme von Wildunfällen.

Verkehrssicherheitsberater Jörg Arnecke (Foto) hat für Autofahrer deshalb die nachfolgenden Tipps zu "lauernden Unfallgefahren" parat und empfiehlt:

Wildwechsel: "Fahren Sie besser langsam als WILD!" - Beachten Sie das Verkehrszeichen "Wildwechsel" - es hat seinen Sinn! - Fahren Sie in Waldgebieten stets mit angepasster Geschwindigkeit! - Seien Sie stets bremsbereit! - Besondere Vorsicht gilt in der Morgendämmerung, insbesondere bei erfolgter "Sommerzeit-Umstellung"! Wildwechsel und Berufsverkehr überlappen sich! - Vergrößern Sie zum vorausfahrenden Pkw Ihren Sicherheitsabstand - nur so können Sie rechtzeitig reagieren! - Rechnen Sie bei Wildwechsel generell mit Nachzüglern - ein Tier kommt selten allein!

Was tun wenn Wild auftaucht? - Bremsen Sie stark und kontrolliert ab! - Weichen Sie nicht aus! - Blenden Sie unbedingt das Fernlicht ab! - Hupen Sie! - Schalten Sie Warnung des nachfolgenden Verkehrs die Warnblinkanlage ein!

Verhalten nach einem Verkehrsunfall - Ziehen Sie Ihre Warnweste an! (Mitführpflicht ab 01.07.2014) - Schalten Sie die Warnblinkanlage ein und stellen Sie deutlich sichtbar ein Warndreieck auf! - Versorgen Sie gegeben falls Verletzte! - Merken Sie sich die Fluchtrichtung des möglicher Weise verletzten Tieres! - Halten Sie von verletzten Tieren ausreichend Abstand - diese reagieren panisch und können Sie verletzen! - Informieren Sie die Polizei! - Entfernen Sie sich nicht vom Unfallort!

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Veröffentlicht
02. April 2015, 11:51
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