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Moldauische Plagiatsschmuggler zurückgeschoben

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(ots) /- Bundespolizisten beendeten am Sonntag auf der BAB 4 die Reise einer moldauischen Familie, die sich auf dem Weg nach Frankreich befand.

Die Beamten kontrollierten gegen 10:30 Uhr eine fünfköpfige moldauische Familie in einem mit litauischen Kennzeichen versehenen Hyundai. Bei der Befragung des 49-jährigen Fahrers und seiner fünf Jahre jüngeren Partnerin sowie deren drei Kinder im Alter von 15, 21, und 23 Jahren ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu deren Reisegründen.

Die daraufhin erfolgte Sichtung des Gepäcks führte zum Auffinden von 60 Flacons mit Markenparfüm, 10 Messersets sowie 7 iPhone XS Plus. Bei der genaueren Inaugenscheinnahme erkannten die Beamten, dass es sich bei der vermeintlich hochwertigen Ware ausschließlich um Plagiate handelte.

Ermittlungen ergaben, dass der 49-Jährige die Absicht hatte, die in Russland erworbene gefälschte "Markenware" zu veräußern und vom erzielten Gewinn den beabsichtigen Europatrip der Familie zu finanzieren.

Eine Weiterreise nach Deutschland kam wegen der beabsichtigten Hehlerei und der von Anfang an als unglaubwürdig einzustufenden Reisepläne für alle Familienangehörigen nicht in Betracht. Darüber hinaus stellten die mitgeführten 250 Euro für den geplanten Europatrip auch keine ausreichende finanzielle Basis dar.

Nach Beschlagnahme der Plagiate wurde der fünfköpfigen Familie das Reiserecht aberkannt und ein Einreiseverbot bis Juli 2021 gegen alle Personen verhängt.

Inzwischen erfolgte die Zurückschiebung der Familie nach Polen.

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Veröffentlicht
22. Juli 2019, 12:50
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