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(ots) /- Zwei ukrainische Frauen (22, 50) und zwei ukrainische Männer (31, 43) mussten am Mittwoch, 19. Juni 2019 kurz nach ihrer Einreise in die Bundesrepublik nach Polen zurückkehren. Im Klartext: nachdem ihnen von der Bundespolizei das Reiserecht aberkannt wurde, wurden sie zurückgeschoben. Zudem ist gegen sie ein Einreise- und Aufenthaltsverbot jeweils bis Juni 2021 angeordnet worden. Bei der Kontrolle eines deutschen Reisebusses, kurz nach Mitternacht, wurden ein 43-Jähriger und zwei Frauen (22 u. 49) sowie deren Gepäck näher in Augenschein genommen. Die 49-jährige Frau und der 43-jährige Mann verfügten über keinerlei finanzielle Mittel, um ihren Aufenthalt im Bundesgebiet zu bestreiten. Außerdem gaben sie bei einer späteren Befragung an, zum Arbeiten im Raum München unterwegs gewesen zu sein. Einen vermeintlichen Arbeitsvertrag überreichte die junge Frau (22) den Polizisten. Sie wollte als Tätowiererin in der Nähe von Stuttgart arbeiten. Dorthin hatte sie eine polnische Agentur vermittelt, jedoch waren die ausgestellten Unterlagen nicht ausreichend, um in Deutschland einer legalen Tätigkeit nachzugehen. Auch der 31-Jährige saß zum Zeitpunkt seiner Kontrolle in einem Reisebus. Dieser reiste ebenfalls am Mittwoch, kurz nach Mitternacht aus Polen kommend nach Deutschland ein. Der Fall gestaltete sich ähnlich wie der seiner Landsleute. Die Bundespolizei fand heraus, dass er ausschließlich zum Zweck einer Erwerbstätigkeit ins Bundesgebiet einreisen wollte. Gegen alle Ukrainer wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Im Anschluss wurden die Personen nach Polen zurückgeschoben und den polnischen Behörden übergeben.
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