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(ots) /- Landkreis Gifhorn 20.09.2018 Niedersachsen und auch der Landkreis Gifhorn beteiligen sich an der ersten länderübergreifenden Aktion "sicher.mobil.leben" zum diesjährigen Thema "Ablenkung". "Ob durch das Handy am Steuer, auf dem Fahrrad oder als Fußgänger mit Kopfhörern auf den Ohren - durch Ablenkung im Straßenverkehr bringt man sich und andere in tödliche Gefahr. Der Verkehrssicherheitstag am 20. September 2018 soll die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer einmal mehr für dieses Thema sensibilisieren", so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Die Verkehrssicherheitsaktion beginnt am kommenden Donnerstag, 20. September 2018 um 06:00 Uhr. Auch im Landkreis Gifhorn wird die Polizei ihr Augenmerk bis in die späten Abendstunden verstärkt auf alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer richten - motorisierte Fahrzeugführer stehen genauso im Fokus wie Radfahrer und Fußgänger. Begleitet werden die Kontrollen durch ein breites Angebot an Informations- und Aufklärungsaktionen. Gemeinsam mit Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit wird die Polizei, schon vor dem Aktionstag und auch in den Folgetagen danach, landesweit über die Gefahren der Benutzung des Smartphones und anderer elektronischer Geräte im Straßenverkehr hinweisen. Laut internationaler Studien stehen mehr als die Hälfte der Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Ablenkung am Steuer. Bei der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion achtet die Polizei vordringlich auf Ablenkung. Jedoch werden auch weitere Unfallursachen wie Geschwindigkeit, Abstand und Gurt an dem Tag von der Polizei ins Visier genommen. Eine Information zum Zwischenstand der Kontrollen und der Ergebnisse im Landkreis Gifhorn werden am 20. September bekanntgegeben. Das Gesamtergebnis wird am Folgetag veröffentlicht.
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(ots) - "Blaue Nacht" im Landkreis Gifhorn In der Nacht von Samstag, 07.07.2012, auf Sonntag, 08.07.2012, fand im Landkreis Gifhorn eine sog. "Blaue Nacht" statt. Alkohol- und/ oder Drogenmissbrauch im Straßenverkehr gehört nach wie vor zu den Unfallursachen Nummer 1; so leider auch im Landkreis Gifhorn. Die Reduzierung/ Bekämpfung von teils schweren Verkehrsunfällen unter Rauschmitteleinfluss gehört zu den Kernpunkten der sog. Verkehrsicherheitsinitative 2020 (VSI 2020). Im genannten Zeitraum fanden daher unter Federführung des POK Daniel Marwede (PK Meinersen) Schwerpunktkontrollen im gesamten LK Gifhorn statt. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg und Hundeführern der Polizeidirektion Braunschweig, beteiligten sich insgesamt 45 Beamtinnen und Beamte an den Kontrollen. Die Beamten postierten sich zwischen 21.00 Uhr und 04.30 Uhr wechselnd an folgenden Kontrollpunkten: B 188, Ahnsen, Fahrtrichtung Hannover, dortiger Rastplatz B 188 Weyhausen, Ortsdurchfahrt, Fahrtrichtung Gifhorn B 188 Gifhorn, Höhe Jägerhof, Fahrtrichtung Gifhorn B 4, Groß Oesingen, Ortsdurchfahrt, Fahrtrichtung Lüneburg B 4 Rötgebüttel, Ortsdurchfahrt, beidseitig Gifhorn, Innenstadt, Braunschweiger Str., beidseitig Insgesamt wurden circa 800 Fahrzeugführer angehalten und auf ihre Verkehrstüchtigkeit kontrolliert. Ein Hauptaugenmerk wurde insbesondere auf die Risikogruppe der Fahranfänger und jungen Erwachsenen (18-25-Jährige) gelegt. Neben diversen gebührenpflichtigen Verwarnungen "geringerer" Verkehrsverstöße (Gurt, Handy, nicht mitgeführte Papiere, etc.) wurden folgende Feststellungen getroffen: In Weyhausen führte ein 21-jähriger Wolfsburger seinen Pkw Audi 80, obwohl er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (THC) stand. In seinem Pkw konnte zudem durch einen Rauschgiftspürhund noch etwa 2 Gramm Marihuana aufgefunden werden. In Rötgesbüttel führte ein 37-jähriger Groß Oesinger seinen Pkw Audi A4, obwohl er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Ebenfalls in Rötgesbüttel wurde 39-jähriger Kosovare aus Braunschweig kontrolliert, welcher aufgrund eines Verstoßes gegen das Asylverfahrensgesetz zur Festnahme ausgeschrieben war. Besorgniserregend für die Beamten war die Zahl derer Fahrzeugführer, die noch im legalen Rahmen der sog. "0,5 bzw. 0,3-Promille-Grenze" ihr Fahrzeug führten. Hier wurden entsprechende präventive Gespräche geführt und an die betroffenen Personen appelliert, am Steuer in Zukunft komplett auf Alkohol zu verzichten. Die PI Gifhorn weist ausdrücklich darauf hin, dass gleichgelagerte Großkontrollen, auch an eher unerwarteten Orten, zeitnah folgen werden. Um den Kontrolldruck auch in der Fläche zu erhöhen, werden nicht immer die Hauptverkehrsadern des Landkreises im Blickpunkt der Ordnungshüter stehen. Der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Gifhorn muss daher zu jeder Tages- und Nachtzeit damit rechnen, von der Polizei auf seine Verkehrstüchtigkeit überprüft zu werden. i.A. Niemeyer, ESD
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