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(ots) Viele Bewohner im Großraum Gifhorn haben sich wahrscheinlich gewundert, warum ihnen einige Briefe von Familie und Freunden nicht zugestellt wurden. Die Ermittlungen der Polizei Gifhorn haben einen recht simplen und erschreckenden Grund zugleich zum Vorschein gebracht. Ein angestellter Zusteller der Deutschen Post AG hat seit mindestens Sommer 2019 diverse Briefe und Postsendungen nicht ausgeliefert. Der 32-jährige Gifhorner missbrauchte seine berufliche Position um die Sendungen abzufangen und sich möglicher enthaltener Wertgegenstände bzw. Bargeld zu bereichern. Anschließend fanden die Postsendungen ihren Weg in eine Mülltüte. Es wurde nicht nur in mehr als 100 Fällen das Briefgeheimnis verletzt, auch wurden viele Bürger um ihre Weihnachts-, Glückwunsch- und Dankeskarten und um die darin enthaltenen netten Gesten und Aufmerksamkeiten gebracht. Neben normalen Brief- und Postsendungen wurden auch diverse Pakete mit hohem enthaltenen Geldwert entwendet bzw. einbehalten, um dann wieder verkauft zu werden. Aktuell beläuft sich der entstandene Schaden auf mindestens 70.000 Euro. Die abschließende Schadenssumme ist derzeit noch nicht genau bezifferbar, da die Ermittlungen noch laufen und noch nicht alle Sendungen gesichtet und zusammengetragen wurden. Derzeit arbeitet die Polizei auf Hochtouren daran, die Absender bzw. Empfänger der Briefsendungen zu erreichen, um zumindest einige Karten noch vor dem Fest in die Familien zu bringen. Zudem ist der Polizei auch daran gelegen zu erfahren, was und wie viel sich ggf. an Wertgegenständen in den Sendungen befunden hat. Möglicherweise wird sie also auch ein Anruf der Kollegen der Polizei Gifhorn erreichen. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Gifhorn Telefon: + 49 (0)5371 / 980-423 Fax: + 49 (0)5371 / 980-150 E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/4475123 OTS: Polizeiinspektion Gifhorn Original-Content von: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Gifhorn 12.12.2019 Die Polizei in Gifhorn warnt vor dreisten Internetbetrügern, die gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit den Bürgerinnen und Bürgern mit vorgegaukelten, vermeintlich seriösen Webshops das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Besonders auffällig ist bei den Strafanzeigen, die zurzeit vermehrt bei der Polizei erstattet werden, dass diese Fakeshops keine ".de" Domain haben und die Zahlungen an ausländische Bankkonten gehen. Darüber hinaus gibt es aber auch gut gemachte Fakeshops mit deutscher IBAN und deutscher Domain, diese stehen aber gerade eher nicht im Vordergrund. Es ist wohl tatsächlich so, dass die Betrüger gezielt auf die Weihnachtskunden abzielen und es ausnutzen, dass in der vorweihnachtlichen Hektik auf die Schnelle noch ein Geschenk besorgt werden soll. Aus diesem Grund gibt die Polizei folgende Warnhinweise: - Vorsicht bei Überweisungen ins Ausland. An den ersten zwei Buchstaben der IBAN erkannt man das Zielland der Überweisung. Für Deutschland ist das "DE" - Vorsicht bei Shops die keine ".de" Domain haben. Die meisten bzw. gängigen deutschen Versandshops haben eine ".de" Domain. - Angegebene Firmen im Impressum und auch die angegebene Kontoverbindung über Suchmaschinen prüfen. Bekannte Verbraucherschutzforen arbeiten ihre Daten so auf, dass man über einfache Recherche schnell zu dem Ergebnis kommt, dass es sich um einen Fakeshop handelt. - Vorsicht, wenn man als Zahlungsart nur Vorkasse auswählen kann. In einigen Fällen werden zwar auch andere Zahlungsarten angezeigt aber im endgültigen Kaufabschluss wird nur noch die Zahlung per Vorkasse angeboten. Es wird dann zum Beispiel gesagt, dass andere Zahlungsmethoden aus technischen Gründen zurzeit nicht möglich seien. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Gifhorn Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Thomas Reuter Telefon: + 49 (0)5371 / 980-104 Fax: + 49 (0)5371 / 980-130 E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/4466468 OTS: Polizeiinspektion Gifhorn Original-Content von: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell
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