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Polizei warnt vor Betrugsmasche

(ots) - Gifhorn 12.09.2014

Die Gifhorner Polizei warnt die Bevölkerung dringend vor einer nicht ganz neuen Masche, bei der Faxe in betrügerischer Absicht an arglose Bürger verschickt werden, um diesen letztendlich das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Als aktuell Geschädigte meldete sich eine Gifhorner Rechtsanwältin bei der Polizei. Sie hatte am Mittwoch ein Fax aus Spanien erhalten. Absender war angeblich eine Rechtsanwaltskanzlei "Crespo", die zwar tatsächlich existiert, deren Kontaktdaten aber nicht mit denen auf dem Fax übereinstimmen.

Der vermeintliche Rechtsanwalt Antonio Crespo berichtet in dem Schreiben von einem tödlich verunglückten Mandanten, der u.a. fast 10 Millionen Euro auf dem Konto einer portugiesischen Bank hinterlassen habe. In Ermangelung eines Testamentes habe der Rechtsanwalt nun die Aufgabe, nach Angehörigen des Verstorbenen zu suchen, denen das hinterlassene Vermögen seines Mandanten ausgezahlt werden könne.

Da die Gifhorner Rechtsanwältin den gleichen Namen wie der Verstorbene trage, könne man nun der Bank in Portugal glaubhaft mitteilen, dass sich ein rechtmäßiger Erbe gefunden habe. Das ausgezahlte Geld könnten sich dann der spanische Rechtsanwalt und die Gifhornerin teilen. Für weitere Detailabsprachen möge sich die Gifhornerin doch bitte telefonisch, per Fax oder per Email in der spanischen Kanzlei melden.

Nach den Erfahrungen der Polizei würde dieses jedoch nicht gut für die Gifhornerin ausgehen. Entweder würde sie aufgefordert, irgendwelche Gebühren im Voraus zu überweisen oder die Telefonnummern sind mit Mehrwertdiensten gekoppelt, die sich in teuren Gebühren auf der nächsten Telefonrechnung widerspiegeln würden.

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Veröffentlicht
12. September 2014, 10:26
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