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(ots) Unruhig begann für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen der Monat Oktober. Rund 130 abgearbeitete Einsätze standen am Mittwochmorgen auf der Habenseite und zeugten so von einem arbeitsreichen 24-Stunden Dienst. Starker Regen und Windböen ließen Keller volllaufen und sorgten für überschwemmte Straßen. Zudem brachen immer wieder Äste aus den belaubten Baumkronen und fielen auf Straßen und Gehwege. Über die 24-Stunden verteilt liefen 3 Brandmeldeanlagen ein. In allen Fällen handelte es sich jedoch um technische Störungen und es konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Deutlich zeitintensiver war ein Einsatz auf der Emscherstraße in Erle. Aus einer Leckage eines LKW-Tanks trat Dieselkraftstoff aus und lief auf den Asphalt. Mit einer Umfüllpumpe wurde der 600 Liter fassende Tank teilentleert und die Undichtigkeit provisorisch abgedichtet. Nach gut 3 Stunden endete der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwache Buer. Um kurz nach 5 Uhr ging dann ein Notruf von der Florastraße in der Feuerwehrleitstelle ein. Auf Höhe des dortigen Musiktheaters sollte ein Linienbus brennen. Der Löschzug der Altstadtwache und der Führungsdienst der Wache Buer rückten darauf hin aus. Ein Gelenkbus der Bogestra brannte im Heckbereich, als die ersten Einheiten die Einsatzstelle erreichten. Nachdem der Busfahrer das Feuer wahrnahm, räumte er den Bus und begann mit Löschversuchen mit einem Pulverlöscher, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Im weiteren Einsatzverlauf musste er mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt werden. Mit einem Strahlrohr bekämpften die Feuerwehrmänner den Brand und konnten ihn auf den Heckbereich des Busses beschränken. Es entstand trotzdem ein erheblicher Sachschaden. Wie es zu dem Feuer im Motorraum kommen konnte, ist derzeit noch unklar.
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