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(ots) - Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen Fulda/Freudenberg (NRW) - Nach umfangreichen Ermittlungen der Fuldaer Drogenfahnder nahmen Beamte des Mobilen Einsatzkommandos Kassel am vergangenen Dienstag (01.03.) in Freudenberg auf der Raststätte Siegerland West (A45) einen 28-Jährigen Mann aus Fulda fest. Dieser ist mutmaßlich Drahtzieher einer Drogenlieferung von drei Kilogramm Marihuana, die am gleichen Tag durch einen 20-jährigen Petersberger in dessen Pkw nach Fulda verbracht werden sollte. Der 20-Jährige wurde kurz zuvor durch Beamte der Operativen Einheit BAB und des Fuldaer Rauschgiftkommissariats auf der Tank- und Rastanlage Großenmoor kontrolliert und festgenommen. Im Kofferraum seines Pkw transportierte er die Reisetasche, in der sich die Drogen befanden. Während der 20-Jährige bis dahin polizeilich nicht aufgefallen war, war der 28-Jährige bereits einschlägig vorbestraft. Er wurde erst im vergangenen Jahr wegen eines Drogendelikts zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt war. Die beiden Männer wurden in das Gewahrsam der Polizeistation Fulda eingeliefert. Die von ihnen genutzten Pkw, ein Mercedes Benz C63 AMG im Wert von ca. 60.000,- Euro, und ein Pkw BMW Mini wurden ebenfalls beschlagnahmt. Nach der Festnahme der beiden Personen durchsuchten die Drogenfahnder unterstützt von weiteren Beamten des Polizeipräsidiums Osthessen und der Bereitschaftspolizei insgesamt sechs Objekte in Fulda und Petersberg. Hierbei wurden Kleinmengen von Marihuana, Mobiltelefone sowie schriftliche Unterlagen beschlagnahmt. Aus einem Bankschließfach des 28-Jährigen beschlagnahmten die Ermittler weiterhin eine hochwertige Armbanduhr im Wert von knapp 20.000,- Euro, eine massive Goldkette und Bargeld in Höhe von 150.000,-. Bargeld und Sachwerte dürften den Ermittlungen zufolge aus Drogengeschäften stammen und sollen daher im Rahmen der Vermögensabschöpfung der Staatskasse zugeführt werden. Der 20-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am 02.03.2016 entlassen. Gegen den vorbestraften 28-Jährigen ordnete der Haftrichter des Amtsgerichts Fulda Untersuchungshaft an. Quelle: Kripo Fulda Harry Wilke, Staatsanwalt Pressesprecher StA Fulda Tel.: 0661 / 924-2705 Martin Schäfer, KHK Leiter Pressestelle PPOH Tel.: 0661 / 105-1010
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(ots) - Osthessen - Im Jahr 1975, als die Volljährigkeit von 21 Jahren auf 18 Jahre herabgesetzt wurde und als in Baden-Württemberg die ersten 1000 Polizisten mit Reizgassprühgeräten ausgestattet wurden, traten die "40-er Jubilare" der osthessischen Polizei, Leitender Polizeidirektor Ralf Flohr und Kriminaldirektor Klaus Wittich, in den Dienst der Hessischen Polizei. Polizeipräsident Alfons Georg Hoff gratulierte den Gefeierten sehr herzlich und wünscht ihnen allen neben anhaltendem Glück vor allem stets gute Gesundheit. Im Büro des Polizeipräsidenten ließ das "Dreigestirn" der osthessischen Polizei noch einmal Höhepunkte ihres dienstlichen Lebens Revue passieren. Schnell stellten sie fest, dass die Polizei eine große Familie ist, bei der man sich immer wieder in verschiedenen Bereichen trifft. So arbeiteten der heutige Polizeipräsident und der Leiter der Abteilung Einsatz bereits vor über 20 Jahren in der Polizeiabteilung des RP Kassel zusammen. Dort traf Alfons Georg Hoff im Jahr 2000 auch auf den frisch gebackenen Kriminalrat Wittich. Bis zum heutigen Tag schätzen sich die drei Führungskräfte sehr und pflegen einen offenen, transparenten und kommunikativen Umgang. Dies stellte auch der Personalratsvorsitzende Karsten Bech in seinem Grußwort fest. Da man gemeinsam für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des PP Osthessen eintrete, sei der eingeschlagene Weg und der regelmäßige Austausch äußerst wertvoll. Bech wünschte den beiden Jubilaren alles Gute. Ralf Flohr begann seine polizeiliche Laufbahn 1975 bei der Bereitschaftspolizei in Kassel und wechselte kurz darauf nach Hanau. Nach bestandener I. Fachprüfung führte ihn sein Weg nach Frankfurt. Dort lernte der gebürtige Nordhesse viele unterschiedliche Bereiche der Polizeiarbeit kennen. Mitte der 80er Jahre überzeugte er mit einem sehr guten Ergebnis beim Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst. Danach kehrte er nach Frankfurt zurück und versah seinen Dienst bei der Einsatzbereitschaft. Nach einem erneuten Studium für den Höheren Polizeivollzugsdienst in Münster, folgten Verwendungen in Nordhessen und bei der Bereitschaftspolizei, bevor es den Familienvater im Februar 2007 das erste Mal dienstlich nach Osthessen verschlug. Hier lenkte der Sportbegeisterte knapp fünf Jahre die Geschicke des Stabes der Abteilung Einsatz. Nach einem kurzen Abstecher zurück nach Kassel übernahm der heutige Leitende Polizeidirektor im vergangenen Jahr die Regie in der Einsatzabteilung in Fulda und fungiert auch als Abwesenheitsvertreter des Polizeipräsidenten. Klaus Wittich absolvierte seine Ausbildung ab Oktober 1975 in Kassel und in Wiesbaden. Wie damals üblich, verschlug es den jungen Mann aus Bebra zunächst zur Polizei nach Frankfurt. Dort war er einige Jahre im Streifendienst in Sachsenhausen tätig war. Schließlich wechselte Wittich zur Kripo und ist seit 1984 Kriminalbeamter. Bis zu seiner Versetzung zum RP Kassel 1992 durchlief der heutige Jubilar unterschiedliche Stationen im Bereich der Fahndung oder des mobilen Einsatzkommandos. Darüber hinaus erwarb er die Fachhochschulreife und bestand die II. Fachprüfung mit einem hervorragenden Ergebnis. Auch beim RP Kassel blieb er den Spezialkräften treu. Bis zu seinem Studium in Münster war er zuständig für das MEK Kassel. Als junger Kriminalrat ging es zunächst kurz zurück zum RP nach Kassel, bevor der Ehemann und Familienvater die regionalen Kriminalinspektionen in Homberg und Kassel leitete. Den vorläufigen Abschluss in Nordhessen bildete die Leitung der Spezialeinheiteninspektion. Seit September 2010 ist Klaus Wittich beim PP Osthessen verwurzelt. Mit seiner menschlichen und ehrlichen Art überzeugte er die vergangenen fünf Jahre als der Chef der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg. Dort machte er sich nicht nur im Polizeiwesen einen Namen. Seit Juni dieses Jahres hat der Vorsitzende des Kulturvereins Ellis Saal e.V. seinen Dienstort nach Fulda verlegt und dort die Leitung des Stabes der Abteilung Einsatz übernommen. Martin Schäfer, KHK Leiter Pressestelle PPOH Tel.: 0661 / 105-1010
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