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(ots) /- Am Freitag, 10.05.2019, kam es gegen 22:45 Uhr auf der BAB A7, Kassel-Fulda, Gemarkung Knüllwald, Schwalm-Eder-Kreis, Richtung Süden, zu einem Lkw-Brand. Ein 52-jähriger Sattelzugfahrer aus Litauen befuhr die A7 in südlicher Fahrtrichtung. Zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Bad Hersfeld/West kam es zu einem Reifenplatzer an der Sattelzugmaschine MAN. Aufgrund dessen wurde vermutlich die Kraftstoffleitung beschädigt, so dass in kürzester Zeit ein Brand unter dem Führerhaus entstand. Geistesgegenwärtig lenkte der Fahrer den Sattelzug auf den Standstreifen, verließ das Fahrzeug und versuchte noch, dass Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dies gelang jedoch nicht mehr. Ein Abhängen des Sattelanhängers war nicht mehr möglich. Das Feuer griff blitzschnell auf die komplette Sattelzugmaschine über, breitete sich anschließend über den Sattelanhänger und die Ladung (Büromaterial und Metall-/Maschinenteile - insgesamt 8 Tonnen) aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr Homberg stand der Sattelzug bereits in Vollbrand und brannte im weiteren Verlauf vollständig aus. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde zusätzlich die Feuerwehr Bad Hersfeld an die Brandstelle beordert. Mittels Löschschaum und Löschwasser sowie eines eingesetzten Radladers, der das Ladegut auf dem Sattelanhänger auseinanderzog, konnte der Fahrzeugbrand gelöscht werden. Da die Gefahr bestand, dass die verwendeten Löschmittel und ausgelaufene Betriebsstoffe des Sattelzuges in die Kanalisation sowie in ein Regenrückhaltebecken laufen könnten, wurde durch die Feuerwehr Remsfeld ein entsprechende Ölsperre gesetzt. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde die Teerdecke des Standstreifens beschädigt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, der Löscharbeiten der Feuerwehren, der Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen mußte die A7 in Fahrtrichtung Kirchheim für mehrere Stunden gesperrt werden. Eine Rundfunkwarnmeldung mit einer Umleitungsempfehlung wurde veranlasst. An der Anschlussstelle Homberg/Efze wurde der aus Richtung Kassel kommende Verkehr von der Autobahnmeisterei Hönebach abgeleitet. Im weiteren Verlauf konnte zunächst der linke und anschließend der mittlere Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der nachfolgende Verkehr staute sich auf einer Länge von 10 Kilometern. Die Bergungsmaßnahmen werden vermutlich noch bis in die Vormittagsstunden andauern. Aufgrund der momentan niedrigen Verkehrsdichte kommt es zu keiner nennenswerten Beeinträchtigung des Verkehrs in Fahrtrichtung Kirchheim. Der Sattelzugfahrer, der außer seiner getragenen Kleidung, keine weiteren persönlichen Gegenstände aus dem brennenden Sattelzug retten konnte, blieb durch den Brand unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 120.000,- Euro geschätzt. Berichterstatterin: Heike Siebold (Polizeihauptkommissarin) Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld Schade, KHK Polizeiführer vom Dienst des Polizeipräsidiums Osthessen 0661 105-2031
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(ots) /- Am Donnerstag, 09.05.2019, kam es gegen 15:25 Uhr auf der BAB A5, Dreieck Reiskirchen-Hattenbacher Dreieck, Gemarkung Ottrau, Schwalm-Eder-Kreis, Richtung Norden, zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 84-jähriger Fahrzeugführer aus Lich (Landkreis Gießen) befuhr mit seinem Daimler Smart den linken von zwei Fahrtstreifen in Fahrtrichtung Hattenbacher Dreieck. Zwischen der Anschlussstelle Alsfeld/Ost und dem Hattenbacher Dreieck kam es zu stockendem Verkehr. Ein vorausfahrender 30-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Versmold (Kreis Gütersloh / Nordrhein-Westfalen) bremste seinen Pkw BMW X3 daraufhin ab. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und unzureichendem Sicherheitsabstand fuhr der Smart-Fahrer auf den BMW X3 auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW X3 auf den rechten Fahrsteifen geschoben, der Kleinwagen überschlug sich und kam auf dem Dach liegend, ne-ben dem BMW X3, auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Durch den BMW-Fahrer und einem sofort anhaltenden Verkehrsteilnehmer konnte der 84-jährige Kleinwagenfahrer aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Nach einer Erstversogung durch Rettungskräfte an der Unfallstelle, wurde der schwerverletzte Fahrer (Rippenfrakturen, Halswirbelsäulen-Syndrom, Prellun-gen) zur weiteren ärztlichen Behandlung mit dem Rettungshubschrauber ins Kli-nikum Gießen gefolgen. Der 30-jährige BMW-Fahrer blieb durch das Unfallgeschehen unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie des Rettungshub-schraubereinsatzes musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Norden für etwa 45 Minuten gesperrt werden. In der weiteren Folge konnte zunächst der rechte und nach Beendigung der Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen wieder die komplette Fahrbahn in Fahrtrichtung Kassel freigegeben werden. Eine Rundfunkwarnmeldung wurde veranlasst. Der nachfolgende Verkehr staute sich auf ca. 8 Kilometer. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25.000,- Euro geschätzt. Ein großes Problem stellte zum wierholten Male die Bildung einer Rettungsgasse für die Rettungs- und Einsatzkräfte dar. Angeforderte Rettungsdienste konnten die Unfallstelle aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse nur sehr schwer erreichen. Die Fahrbahn war überwiegend mit Lastzügen auf beiden Fahrstreifen blockiert. Berichterstatterin: PHK'in Siebold, Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld
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