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Schwerer Unfall auf A7 - Sattelzug fährt in unbeleuchteten Pkw

(ots) - Am Samstag, 17.01.2015, kam es gegen 04:25 Uhr auf der BAB A7, Fulda - Kassel, Gemarkung Knüllwald, Schwalm-Eder-Kreis, Richtung Nord, zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein 24-jähriger Fahrzeugführer aus Tübingen befuhr mit seinem Golf Variant die dreispurige A7 in Fahrtrichtung Kassel. Zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld/West und Homberg/Efze kam er aus bislang ungeklärter Ursache im Kurvenbereich eines Gefällestücks nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die angrenzende Schutzplanke und schleuderte zurück auf die Fahrbahn. Hier kam er, durch die Beschädigungen unbeleuchtet, quer zur Fahrbahn stehend, auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Ein nachfolgender 51-jähriger Sattelzugfahrer aus Haldensleben (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) konnte dem Fahrzeug nicht mehr ausweichen und fuhr nahezu ungebremst auf das seitliche Heck des Pkw auf.

Das Fahrzeug drehte sich durch den Anprall um 270°, stand wieder in Fahrtrichtung, verkeilte sich jedoch mit der Sattelzugmaschine und wurde, bis zum Stillstand beider Fahrzeuge auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen, noch etwa 100 m mitgeschleift.

Der Pkw-Fahrer wurde durch das Unfallgeschehen in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Homberg aus dem zertrümmerten Fahrzeugwrack befreit werden. Der ansprechbare Fahrzeugführer wurde schwer verletzt (Frakturen u.a. der Beine und Becken, HWS). Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der verletzte Fahrer mit dem Rettungswagen ins Stadtklinikum nach Kassel verbracht.

Aufgrund des Verkehrsunfalls, den Rettungs-, Abschlepp- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle, wurden der rechte und mittlere Fahrstreifen für ca. 2 Stunden von der Autobahnmeisterei Hönebach gesperrt.

Eine Rundfunkwarnmeldung wurde veranlasst.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Kassel konnte auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Wegen des niedrigen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen Behinderungen des nachfolgenden Verkehrs.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 60.000,- Euro geschätzt.

Peter Lang, Polizeiführer von Dienst

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Veröffentlicht
17. Januar 2015, 07:54
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