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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

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(ots) - Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt gegen noch unbekannte Täter, die heute Morgen, gegen 06.00 Uhr, ein Metalldraht in die Oberleitung geworfen haben, wodurch der Zugverkehr zwischen Frankfurt und Fulda erheblich beeinträchtigt wurde.

Kurz nach 06.00 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung ein, dass es auf der Bahnstrecke von Frankfurt am Main in Richtung Fulda bei einem Personenzug und einem Güterzug zu Beschädigungen an den Stromabnehmern gekommen sei. Reisende wurden hierbei nicht verletzt.

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei haben unbekannten Täter im Bereich von Niedermittlau und Langenselbold einen Metalldraht in die Oberleitung geworfen. Dies führte beim Kontakt mit den Stromabnehmern der Züge zu einem Kurzschluss, was letztlich zu einer Beschädigung an den Zügen führte.

Der Personenzug sowie der Güterzug mussten aufgrund der Beschädigungen auf freier Strecke halten. Die etwa fünfzig Reisenden mussten in einen Ersatzzug umsteigen, der sie bis Gelnhausen weiter beförderte.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung, konnten bisher keine tatverdächtigen Personen festgestellt werden.

Der Metalldraht wurden von der Bundespolizei sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht.

Gegen 11:30 Uhr wurde der Zugverkehr im Streckenbereich wieder freigegeben. Durch die Störung kam es zu Zugverspätungen, welche derzeit noch nicht beziffert werden können.

Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern noch an

Zu den Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Personen die an der Bahnstrecke Beobachtungen gemacht haben, die in Verbindung mit den gefährlichen Eingriff stehen könnten, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 069 130145 1103 bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main zu melden.

Ort
Veröffentlicht
17. Januar 2014, 11:46
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