Sag uns, was los ist:

(ots) /- Im Zusammenhang mit dem versuchten Sexualdelikt vom August 2018 im Nürnberger Wiesengrund (Meldungen 1258 v. 22.08.18, 1264 vom 24.08.18 und 1374 vom 14.09.18) führte die Nürnberger Polizei am Dienstagmorgen (09.04.2019) in zwei Anwesen in Fürth DNA-Entnahmen durch. Deren Auswertung bleibt nun abzuwarten. Am 19.08.2018 gegen 06:45 Uhr ging eine Frau im Nürnberger Wiesengrund an der Pegnitz - im Bereich der Stadtgrenze zu Fürth - spazieren. Dort wurde sie nach bisher vorliegenden Erkenntnissen von zwei bislang unbekannten Männern angegriffen und zu Boden gebracht. Im Anschluss daran versuchten die Täter, die Frau sexuell zu missbrauchen. Erst als ein Zeuge auf den Vorfall aufmerksam wurde, ließ das Täterduo ab und flüchtete. Die Ermittlungen der Nürnberger Kriminalpolizei erbrachten inzwischen Hinweise, dass sich die Tatverdächtigen in Fürth aufhalten könnten. Insbesondere gerieten je ein Anwesen in der Lange Straße und Kurgartenstraße in den Fokus der Ermittler. Es handelt sich um ein Wohnhaus und um eine Gemeinschaftsunterkunft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erließ ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg einen Beschluss zur Entnahme von Körperzellen, der am frühen Morgen des 09.04.2019 vollzogen wurde. Über 100 Polizeibeamte aus Mittelfranken, Vertreter der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und der Regierung von Mittelfranken waren ab 06:00 Uhr morgens in beiden Gebäuden unterwegs. Die betreffenden Bewohner gaben auf freiwilliger Basis und ohne Zwang ihre Speichelproben ab. Insgesamt registrierten die Beamten rund 80 Probanden. Der Einsatz verlief aus polizeilicher Sicht völlig reibungslos. Lediglich ein Bewohner musste auf Grund eines bestehenden Haftbefehls von Kriminalbeamten mitgenommen werden. Ein weiterer Asylbewerber hielt sich nach ersten Erkenntnissen illegal in Deutschland auf. Er wurde zur Abklärung und weiteren Sachbearbeitung zur PI Fürth gebracht. Es kam aber in keinem Fall zu Schwierigkeiten. In diesem Zusammenhang sucht das ermittelnde Fachkommissariat noch immer nach dem Fahrradfahrer, der als Zeuge den Sachverhalt bemerkt hatte. Er wird dringend gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 09 11 2112 - 3333 in Verbindung zu setzen. Bert Rauenbusch/n
mehr