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(ots) /- Der Countdown läuft, die schönste Zeit des Jahres nähert sich mit riesigen Schritten. Das Hotel ist gebucht, die Sonnencreme gekauft, die Nachbarn zum Blumengießen eingeteilt - die Fahrt in den Urlaub kann bald beginnen. Damit auf dem Weg ins Urlaubsdomizil und zurück nichts schief geht, möchten wir als Polizei gerne unsere "Urlaubserfahrung" weitergeben. Das Auto vollgepackt bis unters Dach, die Kinder und Haustiere hinter Taschen und Strandutensilien kaum mehr vom Fahrersitz aus zu erkennen, die Fahrräder auf dem Dach, der Wohnanhänger an der Anhängerkupplung - so oder so ähnlich sehen viele Reisegefährte auf dem Weg in den Urlaub aus. Ladung kann zum tödlichen Geschoss werden, Wohnanhänger können sich bei falscher Beladung selbständig machen und Fahrräder als Hindernisse auf der Autobahn landen. Gefahren für die eigenen "Reisegruppe" und alle anderen möchte wohl jeder Verkehrsteilnehmer gerne verhindern, damit aus der Fahrt in den Urlaub und wieder zurück kein Horrortrip wird. Die Polizistinnen und Polizisten, die täglich auf hessischen Straßen unterwegs sind kennen alle Seiten, die bei der Betrachtung dieser Problematik eine Rolle spielen. Vor allem aber kennen sie die Unfälle und das damit verbundene Leid, wenn doch etwas schief gegangen ist. Bei regelmäßigen Kontrollen stellen unsere Experten fest, wie viele Fehler gerade von "Privatleuten" gemacht werden, wenn es um die Ladung und Beladung von Fahrzeugen geht oder um die Gewichtsverteilung und die Sicherung mitgeführter Utensilien. Das Ansinnen der Kontrolleure ist es aber nicht möglichst viele Bußgelder zu verhängen, sondern alle Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren solcher gemachten Fehler zu schützen. Mit der Aktion "Safe Holiday" bietet die Polizei in diesem Jahr daher einen ganz besonderen Service für alle Reisenden an. Wir werden etliche Themen rund um die Verkehrsprävention für Sie aufgreifen und an dieser Stelle darüber berichten. Es wird diverse kostenlose Serviceangebote rund um Urlaubsreise geben und - damit keine Fragen offen bleiben - werden Sie zudem die Möglichkeit haben unseren Experten Fragen zu stellen und sich bereits vor dem Weg in den Urlaub zu den verschiedensten Themen Ratschläge einzuholen. * Die Aktion Safe Holiday ist eine Aktion von TISOPOL (Trafic Information System Police). Dieses europäische Verkehrspolizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Das Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. TISPOL geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung und -prävention wo immer zweckdienlich, einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leisten wird. * Unser wichtigster Rat zum Thema Safe Holiday - Sicher in den Urlaub - vorneweg: Planen Sie die Fahrt genauso gut wie den eigentlichen Aufenthalt! !!! Hinweis: Zum Thema Urlaubsreise werden wir in den nächsten Wochen weitere Informationsartikel, Serviceangebote und Aktionen bieten. Dazu gehört auch die Aktionsveranstaltung am kommenden Samstag, 09. Juni, in Butzbach, bei der unter anderem kostenlos Wohnmobile und Wohnanhänger gewogen werden: http://k.polizei.hessen.de/944799949 Fragen zur Aktion "Safe holiday" beantwortet die Pressestelle Wetterau (Kontakt s.u.) gerne. Sylvia Frech, Pressesprecherin
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(ots) /- Nach einem Unfall steht die Versorgung von Verletzen im Vordergrund der Einsatzmaßnahmen. Voraussetzung für eine professionelle Erstversorgung ist, dass die Helfer die Unfallstelle so schnell wie möglich erreichen. Die Rettungsgasse ist seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit, um genau dies sicherzustellen. Doch noch immer gibt es Verkehrsteilnehmer, die keine Rettungsgasse bilden oder sie sogar für ihr eigenes Fortkommen auszunutzen glauben. Nach Paragraph 38 der Straßenverkehrsordnung haben Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn zu schaffen, wenn sich ein Fahrzeug mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn nähert. Das klappt durch eine umfangreiche Werbung für die Rettungsgasse in den letzten Jahren immer besser, aber leider noch nicht immer gut. Immer wieder brauchen Einsatzkräfte auf ihrem Weg zur Einsatzstelle mehr Zeit als nötig wäre, weil Verkehrsteilnehmer dieser Verpflichtung nicht ausreichend nachkommen. Seit Ende 2017 testen in Hessen Autobahnpolizeien in Frankfurt, Mittelhessen und Südhessen den Einsatz von Kameras, um gegen diese Verkehrssünder vorzugehen. Zwölf sogenannte Videostreifen sind unterwegs, um insbesondere Rettungsgassenverstöße zu ahnden. Vier Fahrzeuge der Autobahnpolizei Mittelhessen sind mit der Technik ausgestattet und somit jederzeit bereit, um kleine und große Verkehrssünden aufzuzeichnen. Die Streifenfahrzeuge sind mit Front - und Heckkameras ausgerüstet, die beispielsweise auf der Fahrt durch die Rettungsgasse zum Unfallort eingeschaltet werden können, um Verstöße zu dokumentieren. Die Streifen selbst haben auf der Einsatzfahrt in aller Regel keine Zeit, um sich um solche Verstöße zu kümmern, schließlich müssen sie die Unfallstelle schnell erreichen. Die Kameras ermöglichen es im Nachhinein die Verstöße auszuwerten und anhand der Kennzeichen und Aufnahmen den verantwortlichen Fahrer zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. Ein Bußgeld von 200 Euro, Punkte in Flensburg und sogar ein Fahrverbot können Verkehrsteilnehmer erwarten, wenn sie ihrer Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse nicht nachkommen. Der Einsatz der Videostreifen ist natürlich nicht nur bei Verstößen in Bezug auf die Einhaltung der Rettungsgasse möglich. Mit den verbauten Kameras lassen sich auch andere Verkehrsverstöße aufzeichnen, auf die die Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen und Streifenfahrten aufmerksam werden. Das während der Fahrt genutzte Smartphone, Rechtsüberholen und die verbotswidrige Nutzung gesperrter Fahrbahnen sind nur einige Beispiele von vielen. Ob sich der Einsatz der Videostreifen bewährt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. So oder so, sollten Verkehrsteilnehmer in ihrem eigenen Interesse die gelten verkehrsrechtlichen Vorschriften einhalten. Sylvia Frech, Pressesprecherin
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