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(ots) /- Schon seit vielen Jahren unterstützen sogenannte Sicherheitsberater für Senioren die Polizei bei ihren Bemühungen, Seniorinnen und Senioren vor Straftaten zu schützen. Ehrenamtlich arbeiten die Berater, deren Ziel es ist gleichaltrige Menschen über gängige Betrugsmaschen und Straftaten aufzuklären. Damit sie stets auf dem aktuellen Stand der Kriminalitätsentwicklung sind, bilden sich die Sicherheitsberater regelmäßig fort. Erst in der vergangenen Woche trafen sich die Ehrenamtler im neuen Polizeizentrum in Butzbach, welches sie bei dieser Gelegenheit vom Leiter der Polizeistation Butzbach, Thorsten Haas, und vom Leiter der Polizeiautobahnstation Mittelhessen, Gerold Reitz, vorgestellt bekamen. Auch Polizeivizepräsident Peter Kreuter ließ es sich nicht nehmen die Sicherheitsberater persönlich zu begrüßen und ihnen bei dieser Gelegenheit für ihr großes Engagement zu danken. Die Vorgehensweise der Polizei zu verstehen, ist ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit der Sicherheitsberater, die damit manche Scheu und Scham bei ihren Altersgenossen abbauen können, wenn sie Opfer von Betrügern und anderen Straftätern geworden sein sollten. Der ehemalige Leiter der Polizeidirektion Wetterau, Herr Anhäuser, schilderte daher am Fortbildungstag auch anhand eines zurückliegenden Falles die Vorgehensweise der Polizei. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass es den lebensälteren Opfern von Straftaten leichter fällt sich Menschen ihrer Generation anzuvertrauen. Vor allem aber möchten die Sicherheitsberater ihre Altersgenossen natürlich vor Straftaten bewahren. Regelmäßig halten sie daher Vorträge, sind mit Informationsständen bei Veranstaltungen vertreten und führen vor allem viele viele Gespräche in ihrem persönlichen Umfeld, um so Aufklärungsarbeit zu leisten. Durch ihre Arbeit erreichen sie auch Menschen, die durch die normale Medienarbeit kaum auf die aktuellen Kriminalitätsphänomene aufmerksam gemacht werden könnten. Zahlreiche Informationen zum Thema Seniorenkriminalität tauschten die Sicherheitsberater daher am Fortbildungstag mit der Kriminalpolizeilichen Beraterin Sylvia Jacob aus, um sich auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Auch die anstehenden Termine für das Jahr 2018 wurden bei Kaffee und Gebäck besprochen. Wer selbst Interesse hat, sich ehrenamtlich in der Seniorenarbeit zu engagieren, der kann dies übrigens gerne tun. Nachwuchs ist in der Runde der Sicherheitsberater immer gerne gesehen. Interessenten können sich bei Sylvia Jacob, Tel. 06031-601-153, über die Arbeit der Berater informieren. Sylvia Frech, Pressesprecherin
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(ots) /- Echte Polizei warnt: Falsche Polizeibeamte in Ober-Mörlen und Pohlheim unterwegs Nachdem am Donnerstag zwei weitere Fälle angezeigt wurden, warnt die mittelhessische Polizei vor falschen und betrügerischen Polizeibeamten. Insgesamt erbeuteten die Täter mehrere Tausend Euro. Die "richtige" Polizei warnt eingehend vor solchen Tätern und bittet um erhöhte Vorsicht. Nachdem bereits vor etwa drei Wochen (15.04.2018) am Parkplatz "Am Rehberg" an der A 45 bei Herborn im Lahn-Dill-Kreis ein türkischer Lasterfahrer um über 2.000 Euro "erleichtert" wurde, waren dieses Mal zwei Fahrer aus Aserbeidschan und Polen an der Reihe. Die eingeleitete Fahndung nach den Tätern, die in einem weißen PKW bzw. silberfarbenen Passat flüchteten, verlief bislang ohne Erfolg. Das erste Mal schlugen die Täter am Donnerstag, gegen 15.20 Uhr, am Rastplatz Wetterau West (Gemarkung Ober-Mörlen, Wetteraukreis, Richtung Süden) zu. Ein Unbekannter Mann trat an den Kleintransporter eines 26 - Jährigen Polen heran und weckte ihn. Er gab sich als Polizeibeamter aus und zeigte auch eine Polizeimarke. Dann durchsuchte der Täter das Portemonnaie des Polen und teilte ihm mit, dass er nach Drogen suchen müsse. Dabei steckte er offenbar ein Bündel mit 50 - Euro Scheinen ein. Mit den 900 Euro verschwand er wenig später und stieg in einen silberfarbenen Passat mit französischem Kennzeichen. In dem Auto sollen insgesamt vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, gesessen haben. Der Mann soll blaue Kleidung getragen haben. Nicht viel anders verlief dann der zweite der Polizeiautobahnstation Mittelhessen gemeldete Fall auf dem Parkplatz "Pfahlgraben" (Gemarkung Pohlheim, Landkreis Gießen) an der A 45 in Richtung Dortmund. Ein Mann hatte sich gegenüber einem 50 - jährigen Lasterfahrer aus Aserbeidschan als Polizeibeamter ausgegeben und ihn dann durchsucht. Er nahm dann den Reisepass und Bargeld des überraschten Lasterfahrers an sich. Anschließen händigte er den Ausweis wieder aus und steckte das Geld (8.500 Euro!!) ein. Dann stieg er in einen weißen bzw. hellen PKW und verschwand. Der falsche Beamte soll mit etwa 190 Zentimeter auffallend groß und etwa 40 Jahre alt sein. Er soll, so der Zeuge, helle Haare haben und eine helle Jacke getragen haben. Ob die Fälle in Verbindung miteinander stehen, sollen die ausstehenden Ermittlungen ergeben. Die Polizei warnt eindringlich vor den falschen Polizeibeamten und rät Betroffenen, im Zweifel die 110 anzurufen und den vorgelegten Dienstausweis genau zu überprüfen. Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation in Butzbach unter der Rufnummer 06033 - 9930. Jörg Reinemer Pressesprecher
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