Sag uns, was los ist:

(ots) Seit Mittwoch, 25.09.2019, häuften sich im Bereich Lörrach die Anrufe sogenannter "falscher Polizeibeamter". Die Anrufer gaben sich in den bislang bekannt gewordenen Fällen als Polizeibeamte aus und versuchten an persönliche Daten und an die Vermögensverhältnisse der Angerufenen zu gelangen. Es wurde auch angeboten, dass die Angerufenen zurückrufen können, um sich zu versichern, dass die Polizei am anderen Ende der Leitung sei. Hierzu mussten die Angerufenen auflegen. Wenn dann das Telefon nochmals kurz klingelte, wieder abnehmen und die 110 wählen. So waren sie wie zuvor mit dem falschen Polizeibeamten verbunden. Tatsächlich wird in solchen Fällen der Anruf seitens des Anrufers gar nicht unterbrochen. Deshalb sollte ein Freizeichen abgewartet werden, um sicherzustellen, dass der Anruf beendet ist. Um sich vor falschen Polizeibeamten zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps: - Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an. - Die Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und Wertsachen herausgeben. - Bei verdächtigen Anrufen den Hörer sofort auflegen. - Wählen Sie die 110 (ohne Vorwahl) und teilen Sie den verdächtigen Anruf der Polizei mit. - Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. - Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen. - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie Vertrauen. Weitere Hinweise auch www.polizei-beratung.de - Betrug durch falsche Polizisten und Faltblatt "Vorsicht, Abzocke!"
mehr