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(ots) (dr) Am Mittwoch, den 23.10.2019, kam es am Frankfurter Berg zur Festnahme von zwei Personen, die im Verdacht stehen, illegal mit Drogen gehandelt zu haben. Bei Wohnungsdurchsuchungen konnten mehrere Beweismittel sichergestellt werden. Umfangreiche Ermittlungen hatten Zivilfahnder zu einem Wohnblock in die "Julius-Brecht-Straße" geführt, von dem aus ein 24-jähriger Mann illegale Drogengeschäfte betreiben sollte. Im Vorfeld durchgeführte Aufklärungsmaßnahmen gestalteten sich für die Fahnder äußerst komplex, da es Dealer und die Ankäufer der Drogen immer wieder verstanden, ihre Treffpunkte geschickt zu verschleiern und sich den Polizeimaßnahmen zu entziehen. Im Zeitraum vom 19.09. bis zum 23.09.2019 konnten durch die Festnahmen mehrerer Ankäufer Hinweise erlangt werden, die u.a. schließlich zur Lokalisierung der Dealer-Wohnung führten. Am 23.10.2019 erfolgte die Festnahme des 24 Jahre alten Tatverdächtigen, als dieser das Gebäude in der Julius-Brecht-Straße betrat. Ein beim Amtsgericht erwirkter Beschluss führte zur Vollstreckung zweier Wohnungsdurchsuchungen. In der Wohnung, von der aus der 24-Jährige seinen Drogengeschäften nachging, konnte der 45-jährige Wohnungsnehmer angetroffen werden. Neben dem Bett, in dem der 45-Jährige lag, fanden Ermittler eine Sporttasche mit mehreren hundert Gramm Betäubungsmittel, darunter Haschisch und Kokain. In dem Zimmer eines Untermierters befanden sich zudem verbotene Stich- und Hiebwaffen, die sichergestellt wurden. Bei dem 24-Jährigen, bzw. an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Frankfurter Berg, beschlagnahmten die Ermittler mehrere tausend Euro Bargeld. Die 24 und 45 Jahre alten Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel.
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(ots) /- (ka) Gestern kam es in Frankfurt erneut zu zwei Fällen, bei denen Senioren durch falsche Polizeibeamte großen Summen (insgesamt über 100.000 Euro) verloren haben. Die Frankfurter Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Masche. Am Mittwochvormittag trug sich der erste Fall im Ostend zu: Ein angeblicher Polizist rief bei einem 84-Jährigen an. Er erzählte die Geschichte, dass Einbrecherbanden Spitzel bei der Bank hätten und sein Geld dort nicht mehr sicher sei. Er solle es abheben und vor seiner Haustür deponieren, wo es Zivilbeamte abholen würden. Der Senior deponierte dort, wie verlangt, Bargeld und Münzen und die Abholer zogen damit von dannen. Gegen 14.30 Uhr verlor ein 85-Jähriger im Stadtteil Dornbusch mehrere zehntausend Euro. Zuvor hatte ein falscher Polizeibeamter bei ihm angerufen. Er gab ihm auch eine vermeintliche Nummer der Polizei, bei welcher der 85-Jährige anrufen solle, um sich die Echtheit seiner Angaben bestätigen zu lassen. Das tat der Senior, landete mit dieser falschen Nummer aber statt bei der richtigen Polizei, wieder bei dem Betrüger. Dieser sagte zu dem 85-Jährigen, dass er ein Lockmittel benötige, um zwei Täter festnehmen zu können. Die Wertsachen solle er an einer Litfaßsäule in der Kaiser-Sigmund-Straße deponieren. Die dort abgelegte Kassette mit Goldbarren und Münzen wurde kurze Zeit später von den Betrügern abgeholt. So können Sie dabei helfen, weitere Taten zu verhindern: - Bitte warnen Sie Ihre Eltern und Großeltern eindringlich vor dieser Masche. - Die "echte Polizei" würde niemals Bargeld oder Wertsachen abholen. - Sofort den Hörer auflegen. - Wurden Sie von "Falschen Polizeibeamten" angerufen, kontaktieren Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110!
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