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Erfolgreicher Abschluss einer starken Regionalligasaison: Der VfB feierte am Samstagnachmittag einen 5:2-Heimerfolg gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfL Oldenburg. Neben dem Doppelpack von Yannick Deichmann und dem Kopfballtor von Tommy Grupe ragte sicherlich ein weiterer Doppelpack von Stefan Richter heraus. „Hosch“ wird nach dieser Saison seine aktive VfB-Laufbahn beenden und wurde bereits vor der Partie emotional verabschiedet. Ausgangslage Die Messe war bereits gelesen: Der VfB hatte seit dem vergangenen Wochenende keine Chancen mehr auf die Meisterschaft, der VfL Oldenburg stand schon als Absteiger fest. Die Serie des VfB, seit März 2018 daheim ungeschlagen, sowie die des VfL Oldenburg, in dieser Saison auswärts ohne jeglichen Punktgewinn geblieben zu sein, sorgten schon vor dem 34. Spieltag für klar verteilte Favoritenrollen. Aufstellungen Das VfB-Tor hütete auch an diesem Nachmittag Kevin Tittel. Er ersetzte damit ein weiteres Mal Benjamin Gommert, für den es nach seiner Kopfverletzung noch nicht zu einem Startelf-Einsatz reichen sollte. Patrick Hobsch kehrte nach abgesessener Rotsperre zurück und ersetzte Lucas Will, Kresimir Matovina nahm zudem den Startelf-Platz des gelbgesperrten Sven Mende ein. Highlights Zu Beginn der Partie konnten die 2121 Zuschauer zunächst den Eindruck gewinnen, sie würden eher einen lauen Sommerkick geboten bekommen. Doch dann nahm die Partie Fahrt auf. In der 12. Minute war Yannick Deichmann Nutznießer eines Fehlpasses und schloss einen Sololauf über 30 Meter ins linke untere Eck zur Führung ab (12.). Ein Kopfball des Oldenburger Tjardes, der sich gefährlich aufs eigene Tor senkte und den Torhüter Zohrabian nur mit viel Mühe und zum Leidwesen des Tornetzes, das bei der Rettungsaktion Schaden nahm, über den Querbalken lenken konnte, hätte fast das 2:0 bedeutet (24.). Das wollte dann aber der VfB doch lieber selbst erzielen: Nach der daraus resultierenden Ecke nämlich köpfte der aufgerückte Tommy Grupe den Ball aufs gleiche Eck, diesmal mit Erfolg – 2:0 (25.). Der wiederholt auffällige Deichmann war es, der nach einer guten halben Stunde auf 3:0 stellte (33.), Ahmet Arslan (35.) und Kresimir Matovina (44.) hatten weitere Hochkaräter auf dem Fuß, ließen eine deutlich höhere Pausenführung aber liegen. Nach dem Seitenwechsel vergaben erneut Deichmann (54.) und der kurz zuvor eingewechselte Stefan Richter im Fallen (57.), ehe die Oldenburger mit einem Gewaltschuss durch Blömer Ergebniskosmetik betreiben konnten (49.). Jener Blömer war es auch, der nur zwei Minuten später an Tittel scheiterte und somit den Anschluss verpasste (61.). Als der VfB in der 68. Minute einen Elfmeter zugesprochen bekam, forderte das Publikum ihren „Hosch“. Unser etatmäßiger Schütze Ahmet Arslan zögerte auch keine Sekunde und überließ unserem langjährigen Torjäger den Ball. Stefan Richter nahm dankend an und hämmerte den Ball zum 4:1 in die Maschen (68.). Zwar verkürzte Erdogan für die Oldenburger ein weiteres Mal und mit einem ähnlichen Hammer wie Teamkollege Blömer (75.), doch erneut war es Richter vorbehalten, nach zwei vergebenen Möglichkeiten doch noch per Kopf auf 5:2 zu stellen. Besonderes Der VfB beendet die Saison mit 74 Punkten und drei Zählern Rückstand auf Meister VfL Wolfsburg II als Zweiter und ist damit der beste Vizemeister seit Einführung der Regionalliga Nord in seiner jetzigen Form vor sechs Jahren. Und: Nur einmal seit Einführung der Drei-Punkte-Regelung 1995 holte eine VfB-Mannschaft in einer Saison überhaupt mehr Punkte – 93 waren es in der SH-Liga-Saison 2013/2014. So gehts weiter… Am kommenden Wochenende steht der Finaltag der Amateure an. Am 25. Mai empfangen die Grün-Weißen im Finale um den Schleswig-Holsteinischen Landespokal den SC Weiche Flensburg 08. Anstoß ist um 16:15 Uhr. Das Spiel im Stenogramm VfB Lübeck: Tittel – Weißmann, Arslan, Deichmann (59. Nogovic), Thiel Grupe, Halke, Hoins (46. Löffler), Matovina, Hobsch (54. Richter), Riedel. VfL Oldenburg: Zohrabian – Erdogan, Köhler, Blömer, Frenzel, Kaissis, Nienaber, Schmidt, Tjardes (34. Lubaca), Badjie (59. Mittelstädt), König (69. Rahmig). Schiedsrichter: Fabian Porsch Tore: 1:0 Deichmann (12.), 2:0 Grupe (25.), 3:0 Deichmann (33.), 3:1 Blömer (59.), 4:1 Richter (68./FE), 4:2 Erdogan (75.), 5:2 Richter (89.). Gelbe Karte: Richter Zuschauer: 2.121 (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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Ein großer Teil unserer Regionalligamannschaft bleibt auch über das Saisonende hinaus zusammen. Mit einer eingespielten Mannschaft wird der VfB gleich zu Saisonbeginn einen großen Trumpf in der Hand halten. Und dennoch wurde es vor dem letzten Regionalligaspiel am heutigen Samstag gegen den VfL Oldenburg (5:2) auch wieder sentimental. Dann hieß es nämlich Abschied zu nehmen von langjährigen, verdienten VfBern. Stefan Richter und Aleksandar Nogovic werden unserer Regionalligamannschaft im kommenden Jahr nicht mehr angehören. Ebenso wird Nico Löffler den VfB zum Saisonende verlassen. Kaum einen Spieler zog es häufiger an die Lohmühle als Stefan Richter. 2004 wechselte er als 19-jähriger erstmals aus dem Nachwuchs des Hamburger SV in unsere U23. Nach einer Saison unter Torsten Flocken verließ er den VfB zunächst wieder, um aber nach den Stationen Lüneburger SK und Altona 93 im Jahr 2009 zurückzukehren. Im Sommer 2011 ging es erneut nach Lüneburg, 2013, der VfB war gerade in die Schleswig-Holstein-Liga abgestiegen, kehrte der inzwischen 28-jährige Mittelstürmer ein drittes Mal an die Lohmühle zurück. Mit 28 Toren in 28 Punktspielen hatte er maßgeblichen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Regionalliga Nord. Insgesamt stehen 225 Pflichtspiele und 88 Tore für den VfB in seiner Vita. „Hosch hat sich enorme Verdienste um unseren Verein erworben“, so Vorstandssprecher Thomas Schikorra. „Er hat sich auch in dieser Saison, bei deutlich weniger Einsatzzeiten, immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und dadurch auch einen gewichtigen Anteil an der erfolgreichen Saison. Wir werden ihn nicht nur gebührend verabschieden, sondern ihn im Verein einbinden. Hierzu befinden wir uns bereits in Gesprächen.“ 2008 wechselte Aleksandar Nogovic als B-Jugendlicher zum VfB Lübeck. Seit elf Jahren spielte der heute 25-jährige „Nogo“ nun durchgehend für unsere Farben, absolvierte rund 200 Partien für unsere Herrenmannschaften und erzielte drei Tore. Genau wie Richter gehörte er zur Aufstiegsmannschaft 2014, beide gewannen zudem 2015 und 2016 den Landespokal. „Nogo ist einen langen Weg mit uns gemeinsam gegangen. Er war über viele Jahre hinweg ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft und sportlich und charakterlich eine große Stütze. Die Tür beim VfB wird für ihn immer offen stehen“, so Schikorra. Nico Löffler kam 2017 als 19-Jähriger von Admira Wacker an die Lohmühle. Der 14-fache österreichische U-Nationalspieler spielte in seiner Jugend für Austria Wien und Admira. Der VfB war seine erste Auslandsstation. In der Regionalliga Nord kam er in den vergangenen beiden Spielzeiten zu 30 Einsätzen und erzielte dabei drei Tore. Hinzu kamen noch drei Spiele im Landespokal und ein Einsatz in unserer U23. Der VfB Lübeck bedankt sich bei Nico Löffler für seinen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren und natürlich bei Stefan Richter und Aleksandar Nogovic für die vielen wunderbaren, erfolgreichen Jahre! Allen Dreien wünschen wir für die Zukunft sowohl im privaten als auch im beruflichen und sportlichen Bereich alles erdenklich Gute! (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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