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Mann will Zug nicht verlassen

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(ots) - In der Regionalbahn 15617 sollte am Mittwochnachmittag um 14.15 Uhr ein Mann wegen aggressiven Verhaltens im Zug von der Weiterfahrt im Hauptbahnhof Frankfurt am Main ausgeschlossen werden. Der 40-jährige Hanauer zeigte sich gegenüber der Maßnahme des Zugbegleiters uneinsichtig und beschimpfte erst ihn und beleidigte und schlug anschließend die hinzu gerufenen Mitarbeiter des Bahnsicherheitsdienstes.

Der Zugbegleiter wurde auf den Reisenden im Zug aufmerksam, weil er keine Fahrkarte hatte und sich während der Fahrscheinkontrolle aggressiv verhielt. Daraufhin sollte er beim Halt im Hauptbahnhof Frankfurt am Main von der weiteren Zugfahrt ausgeschlossen werden.

Der Reisende beschwerte sich gegen den Ausschluss und wollte nicht freiwillig den Zug verlassen. Der Zugbegleiter sah sich gezwungen eine Streife des Bahnsicherheitsdienstes anzufordern.

Als diese eintraf und er den Zug immer noch nicht freiwillig verlassen wollte, beleidigte er die beiden Sicherheitsbediensteten und versuchte mit Tritten, diese von sich fernzuhalten. Sein Ziel verfehlte er jedoch, so dass keiner verletzte wurde.

Es gelang, den aggressiven Hanauer zu überwinden und schließlich am Bahnsteig 8 einer Streife der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main zu übergeben. Von dort aus wurde er zur Wache abgeführt.

In der Wache fanden die Beamten dann schließlich noch bei dem Mann ein Tütchen mit Drogen, welches beschlagnahmt wurde.

Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

Nachdem der 40-Jährige sich wieder beruhigt hatte, wurde er auf freien Fuß gesetzt.

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Veröffentlicht
18. Oktober 2012, 12:40
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