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Bundespolizei verhindert die Schleusung einer schwangeren Äthiopierin

(ots) - Am 16.07.2013 versuchte ein 39 jähriger israelischer Staatsangehöriger, äthiopischer Abstammung, eine 38 jährige Äthiopierin von Tel Aviv/Israel über den Frankfurter Flughafen nach Toronto/Kanada zu schleusen. Hierzu gab er die im 6. Monat Schwangere als seine Ehefrau aus und überlies ihr den israelischen Reisepass einer anderen Frau. Für die Schleusung musste die Schwangere insgesamt 6 800 US Dollar (ca. 5 200 Euro) bezahlen. Der Schleuser lockte die Schwangere mit einem dauernden Aufenthalt in Kanada, wenn sie dort ihr Kind zur Welt brächte. Die Ermittler der Bundespolizei eröffneten gegen den Schleuser ein Ermittlungsverfahren, beschlagnahmten seinen Schleuserlohn und wiesen ihn nach Tel Aviv zurück. Die schwangere Äthiopierin stellte einen Asylantrag. Der Fall zeigt wie menschenverachtend die Schleusungskriminalität ist und wie wichtig deren Bekämpfung durch die Bundespolizei ist.

Ort
Veröffentlicht
23. Juli 2013, 10:00
Autor
Unserort Redaktion