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Instagram, Snapchat, WhatsApp und Co Informationsabend für Eltern der 5.-7. Klasse, Lehrer(innen) und weitere Interessierte (bk) Oberpleis. Am Dienstag, 26. November 2019, findet um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums Königswinter-Oberpleis (Dollendorfer Straße 64) ein kostenloser Informationsabend zu Chancen und Gefahren der Mediennutzung für Kinder und Jugendliche statt. Dieser Informationsabend richtet sich an Eltern der 5.-7. Klasse, Lehrer(innen) und weitere Interessierte. Ein Leben ohne Instagram, WhatsApp, Snapchat und YouTube können sich viele Heranwachsende kaum vorstellen. Das Smartphone ist längst das zentrale Kontaktmedium zum Verschicken von Nachrichten und für die Vernetzung mit Freunden; YouTube wird zum "Kino to Go". Doch was genau fasziniert? Wie funktionieren Messenger und Communities und welche Tücken verstecken sich mit Blick auf den Datenschutz? Folgende Aspekte stehen an diesem Abend im Mittelpunkt: • Live erleben: Schülerinnen und Schüler erklären Ihnen Instagram und Co • lernen Sie die Faszination und die Möglichkeiten digitaler Angebote kennen und verstehen • erfahren Sie mehr über Risiken der angebotenen Dienste und wie Ihr Kind sich schützen kann • Elternhaus und Schule: Wie kann eine gute Zusammenarbeit bei der Mediennutzung und Medienerziehung gelingen? Der Gesprächs- und Informationsabend wird von der Initiative "Eltern und Medien" ermöglicht. Als Expertin wird Kristin Langer den Abend gestalten. Die diplomierte Medienpädagogin ist Referentin im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW sowie Mediencoach bei SCHAU HIN!, dem Medienratgeber für Familien. Der Abend wird vom Servicebereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Stadt Königswinter in Zusammenarbeit dem Gymnasium am Oelberg, der Integrativen Gesamtschule Königswinter und der VHS Siebengebirge angeboten. Weitere Informationen gibt es beim Servicebereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe unter Tel. 02244/889-5320 (Jugendpfleger Stefan Schmied).
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Mich hätten sie mal lesen soll'n Lyrik, Swing und Klassik - ein musikalisches Friederike Kempner Theaterstück (bk) Heisterbacherrott. Am 1. Dezember 2019 endet die Sonderausstellung "IM FLUSS DER ZEIT. Jüdisches Leben an der Oder" im HAUS SCHLESIEN. Zur Finissage laden wir die Besucher noch einmal in die Ausstellung ein, die an diesem Nachmittag die Bühne für die schlesisch-jüdische Dichterin Friederike Kempner (1828-1904) und das Parnass-Ensemble aus Trier sein soll. Friederike Kempner - jüdische Gutsherrentochter aus Namslau in Schlesien, geschmäht und vielgescholten, von großen Autoren ihrer Zeit bekämpft, von Verlagen unter den Tisch gekehrt und verachtet, sie, die wunderbare Friederike, sie, die - keiner weiß, wie - eine Millionenauflage ihrer Gedichtbände erreicht, die der literarische Feinschmecker bis heute heimlich im Nachttisch versteckt: Sie, die Meisterin der unfreiwilligen Komik - der schlesische Schwan, der Heinz Erhardt des 19. Jahrhunderts oder - darf man sagen: Die Foster - Jenkins der Literatur, erfreut bis heute den Leser, erheitert die Gemüter - und hat aktueller denn je. Dabei fand sie selbst es nicht lustig, dass man über sie lacht, weil, ihr war es ernst, mit allem, was sie schrieb. Und sie hat Recht behalten, nicht zuletzt in ihrer Menschlichkeit und ihrer Kritik am Mangel derselben. Friederike Kempners hinreißendes Selbstvertrauen entwaffnet jeden, selbst wenn er zum Lachen in den Keller geht. Oder an einem Abend wie heute, wo sie für uns aufersteht. Ihr größter Widersacher - Alfred Kerr, ruhmreicher Theaterkritiker und Journalist, der sich, ganz offenbar, ihrer schämte, Neffe hin, Neffe her, hieß ursprünglich -Alfred Kempner- und ließ sich immerhin umbenennen. Warum? Weil kein geringerer als Berthold Brecht den großen Kerr ob seiner Verwandtschaft zu vernichten suchte. Ha - Wenn das kein Anlass ist, dieser Feindschaft nachzugehen, was dann?! Dazu Musik, natürlich erfrischend, ernst, heiter bis komisch - das wäre ja gelacht. Das Parnass-Ensemble verzaubert das Publikum von heute, schenkt den Besuchern berührende, erheiternde, skurrile und überraschende Momente der Freude, des Mitfühlens und der Sinnenlust in Wort und Musik und vereint in Konzerten, Lesungen und Theaterabenden all die Schätze des kulturellen Erbes, welches uns gehört, sobald es mit unseren Sinnen erhaschen. Es wirken mit: Claudia Dylla, Text und Gesang; Stefan Reil, Akkordeon und Angela Simons, Violoncello. Eintritt inklusive eines Glas Weins: 14,- €, Schüler und Studenten 9,- €, Mitglieder Verein HAUS SCHLESIEN 9,- €.
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