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(ots) /- Sie sind keine Hilfspolizisten, sie sind keine falschen Polizisten: Sie arbeiten mit der echten Polizei zusammen! Die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) beraten ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, um deren Sicherheitsgefühl zu steigern. Sie geben konkrete Tipps, damit diese erst gar nicht Opfer eine Straftat werden. Die Sicherheitsberater sind zuständig für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg und haben sich bei der Polizeidirektion Flensburg zum Meinungsaustausch und Abstecken der gemeinsamen Themen und Ziele getroffen. Aktuell steht das Thema "Enkeltrick" und "falscher Polizist" ganz vorne an. Die nicht enden wollende Betrugswelle ist derzeit ein Schwerpunk für die Sicherheitsberater. Aber auch Informationen über die Fallstricke im Umgang mit dem Internet (z. B.: Microsoftmasche) findet bei interessierten Seniorinnen und Senioren ein offenes Ohr. Die Berater gehen auf Veranstaltungen, auf Seniorennachmittage, in die Vereine und Gemeinden. Sie beraten in der Nachbarschaft und im Freundeskreis und sind wichtige Unterstützer der polizeilichen Präventionsarbeit. Es gibt im Norden 13 Sicherheitsberater, die mit hohem Engagement ihre Erfahrungen und ihre Hilfe an ältere Mitmenschen aber auch an die jüngere Generation weiter geben. Die ehrenamtlich arbeitenden Frauen und Männer bringen neben ihrem persönlichen Erfahrungsschatz auch berufliches Wissen in ihre Tätigkeit mit ein. Im Team der Berater sind unter anderem pensionierte Polizeibeamte, frühere Gerichtsmitarbeiter und Bänker im Ruhestand. Sie werden durch entsprechende Schulungen bei der Landespolizei auf ihre Aufgaben vorbereitet und ausgebildet. Zudem stehen Sie in engem Kontakt und im Austausch mit den für die Prävention zuständigen Polizeibeamten. Die Sicherheitsberater möchten angerufen und angefordert werden. Die Kontakte an die regionalen Berater werden durch die Präventionsstelle der Polizeidirektion Flensburg unter der Telefonnummer 0461-484 2140 oder Email: praevention.flensburg.pd@polizei.landsh.de hergestellt. Die Sicherheitsberater für Senioren können zudem über viele weitere Aspekte der Kriminal- und Verhaltensprävention informieren. Sie geben wertvolle Tipps beim Thema Einbruchschutz und Wohnungssicherung. Sie kennen sich mit Verbraucherschutz, Abzocke und Haustürgeschäften aus. Außerdem sind sie in der Verkehrsunfallprävention tätig und informieren über die aktive und passive Teilnahme am Straßenverkehr und über alters- und krankheitsbedingte Einschränkungen bei der Teilnahme im Straßenverkehr. Spätestens zum Frühjahr ist beispielsweise der richtige Umgang mit dem Pedelec angesagt. Das Aufgabenspektrum ist vielschichtig. Weitere Informationen gibt es unter: www.t1p.de/sfs-im-norden
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(ots) /- Am Mittwoch (29.08.18) wurden in den frühen Nachmittagsstunden durch Beamte des 1. Polizeirevieres Flensburg in der Marienallee in Höhe des dortigen Kindergartens und der angrenzenden Schule Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Mittels eines Lasermessgerätes wurde die Geschwindigkeit vorbeifahrender PKW gemessen. Bei festgestellter überhöhter Geschwindigkeit wurden diese Fahrzeuge dann einer Kontrolle unterzogen. Neben der Eröffnung des Ordnungswidrigkeitsverfahrens wegen überhöhter Geschwindigkeit war es den Beamten wichtig, die Autorfahrer zu sensibilisieren: Die Geschwindigkeit in einer 30er Zone sollte eingehalten werden. Besonders vor Kindergärten und Schulen, genau dort, wo sich die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr aufhalten, Kindergarten- und Schulkinder. Alle Kontrollierten zeigten sich einsichtig und hielten die Kontroll-Maßnahme für angemessen. Der überwiegende Anteil der Verkehrsteilnehmer hielt sich ordnungsgemäß an die vorgegebene Geschwindigkeitsbeschränkung. Es wurden allerdings auch 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich von 10 bis 20km/h über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit gemessen. Erfreulicherweise war kein höherer Verstoß im Bußgeldbereich festzustellen. Allerdings benutzen zwei Fahrer während der Geschwindigkeitsüberschreitung ihr Handy. Eine Fahrerin gab bei der anschließenden Belehrung als Entschuldigung an, dass sie gerade abgelenkt war, weil sie dringend ihr eigenes Kind aus einem anderen Kindergarten abholen müsse. Dies zeigt erneut, dass die Benutzung von Mobiltelefonen im besonderen Maße zur Ablenkung beiträgt!
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