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Polizei klärt zwei Raubüberfälle auf - vier Jugendliche festgenommen

(ots) - Gestern Nachmittag gegen 14.20 Uhr wurde ein 16

jähriger Schüler Opfer eines Straßenraubes. Der 16 Jährige wurde am

ZOB in Flensburg aus einer Gruppe von fünf Jugendlichen angesprochen,

eingekreist und in die Knut-Lawand-Straße gezerrt. Die Täter

forderten Bargeld, boxten auf ihr Opfer ein und bedrohten den Jungen

mit einem Messer. Der Schüler wurde gezwungen sein Portmonee

herauszugeben, aus dem die Jugendlichen lediglich zwei Euro erlangen

konnten. Nun versuchten sie das Handy ihres Opfers zu rauben. Der 16

Jährige konnte sich aus seiner Not befreien und flüchten.

Er suchte unverzüglich das nahe gelegene 1. Polizeirevier auf. In

der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Polizeibeamten in

Tatortnähe drei jugendliche Tatverdächtige festnehmen. Hierbei

handelt es sich um zwei 16 jährige, die bereits polizeilich

einschlägig in Erscheinung getreten sind und einen 14 jährigen

Jugendlichen.

Die Kriminalpolizei führte die ersten Vernehmungen durch, in denen

Teilgeständnisse

abgelegt wurden. U.a. benannten sie einen vierten Tatverdächtigen.

Dabei handelte es sich um einen 15 jährigen Mittäter.

Die Jugendlichen wurden erkennungsdienstlich behandelt. Nach

Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Räuber wieder

entlassen, da keine ausreichenden Haftgründe vorliegen.

In den Vernehmungen stellte sich heraus, dass bereits kurz vorher,

zwischen 13.30 Uhr und 14.00 Uhr ein weiterer Raub von dieser Clique

am ZOB begangen wurde. Ein 13 Jähriger wurde bedroht und aufgefordert

sein Geld herauszugeben.

Im Rahmen der heutigen Anzeigenerstattung durch die Mutter stellte

sich heraus, dass ihr 13 Jähriger Sohn auf dem ZOB von den fünf

Jugendlichen angesprochen, bedroht und gezwungen wurde, sein Geld

herauszugeben. Die Täter erbeuteten in diesem Fall vier Euro.

Die Kriminalpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass

es wichtig und geboten ist, solche Straftaten anzuzeigen. Zum einen

sind die Aufklärungschancen bei diesen Delikten sehr hoch und zum

anderen können zukünftige Straftaten verhindert werden, indem die

Räuber festgenommen und dingfest gemacht werden.

Ort
Veröffentlicht
31. März 2010, 10:51
Autor
Rautenberg Media Redaktion