Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares
Wie das neue Jahr beginnt…

Wie das neue Jahr beginnt…<br>

<br>Bräuche, Ursprung und Riten zu Neujahr<br><br>Wie das neue Jahr beginnt - so ist das ganze Jahr. Wir gehen diesem Spruch einmal auf den Grund. Jahrhunderte lang wurde der Jahresbeginn zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert. Erst im 17. Jahrhundert legte ein Papst den Beginn des neuen Jahres auf den ersten Januar fest. Viele Religionen dagegen haben einen beweglichen Neujahrstag - die Juden und der Islam nach Mondjahren und die Iraner nach Sonnenjahren. Ende Januar und Ende Februar hingegen begrüßt man im fernen Osten das neue Jahr. Hier ist Neujahr das größte Fest des chinesischen Kulturkreises. Es wird mit dreitägigen prächtigen Drachen- und Löwenumzügen gefeiert. Nun noch einmal zurück zu den Riten und Bräuchen. Besonders mit Neujahr sind die verschiedensten Facetten des Aberglaubens verbunden. Seit jeher bemüht sich jede Hausfrau über Neujahr keine Wäsche hängen zu lassen. Dies soll Arbeit und angeblich Unglück im neuen Jahr mit sich bringen. In den vielen ländlichen Bereichen rund um die Alpenregionen ist das Räuchern üblich. Hier werden Arbeits- und Wohnräume sowie Stallungen mit gesegnetem Weihnachtsrauch begangen. Dies soll alle Dämonen vertreiben. Viele Trink- und Essensbräuche die man zum Jahreswechsel pflegt haben ebenfalls einen abergläubigen Hintergrund. Auf der Hand liegt hier, dass man sich am Neujahrstag etwas Gutes gönnt. Schließlich heißt es ja auch: "Wer über die Jahre gut schmaust, hat das ganze Jahr vollauf". So kommt es vor, dass mancher Bürger dem Aberglaube nach seine Linsensuppe am Neujahrstag auslöffelt damit das Kleingeld im neuen Jahr nie ausgehen wird. In anderen Gegenden spricht man dies dem Verzehr von Sauerkraut nach. Sehr beliebt ist auch der Neujahrskarpfen - dazu gehört dass der Hauseigentümer eine der Schuppen unter seinen Teller legt. Die Schuppe muss das ganze Jahr über in der Geldbörse aufbewahrt werden. Dies soll einen prall gefüllten Geldbeutel garantieren. Ein beliebtes Geschenk zum Jahreswechsel ist immer wieder der Glücksklee. Besonders gerne wird der Wunsch "Viel Glück im neuen Jahr" in Form des vierblättrigen Klees verschenkt - ob klein groß mit Schornsteinfeger oder ohne. Der Glücksklee ist bei Groß und Klein beliebt. Die Gründe dafür sind vielfältig: das vierblättrige Kleeblatt gilt zum Einen als Weltensymbol. Zum Anderen verbindet es die vier Himmelsrichtungen um die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Ohne die zuvor genannten Rituale ist Silvester und der Beginn des neuen Jahres für viele Menschen undenkbar. Silvester - Neujahr: eine melancholische Minute - ein neues Jahr bedeutet für viele ein neuer Abschnitt. Bräuche und Riten geben den Menschen so ein gutes Gefühl. Prost Neujahr. FH<br><br>

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
19. Januar 2018, 07:34
Autor