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Übertriebene Investorenpläne

Klein Manhattan in der Südstadt

Wie heißt es beim Kegeln: „Drehst du zu viel, drehst du daneben". So sind nach Auffassung der FDP auch die Planungen eines Projektentwicklers und Investors zur Bebauung des Geländes der früheren Gärtnerei zwischen Billiger Straße, Pappelallee und Augenbroicher Straße zu werten. Hoch hinaus (3 bis zu 4 Geschosse plus ggf. Staffelgeschoss) will der Projektentwickler mit einem dichten, einfallslosen Geschosswohnungsbau mit 120 Wohneinheiten.

Die FDP hat in ihrer Stellungnahme im Ausschuss für Umwelt und Planung dargelegt, dass der vorgelegten Planung jedwede Sensibilität fehlt was die Berücksichtigung der umliegenden Bebauung angeht. Die Planungen sind hinsichtlich der Gebäudegröße, der Höhe und der Bebauungsdichte nicht akzeptabel. Die FDP kann sich höchsten eine zweigeschossige Bauweise ggf. mit Staffelgeschoss in einer aufgelockerten Bauweise mit größeren Abständen vorstellen. Überdies ist die Zufahrt von der Billiger Straße hinsichtlich der Linksabbieger unmittelbar nach dem Kreisverkehr als sehr problematisch einzustufen.

Auch der Sprecher der CDU Fraktion, Armin Flucht, äußerte sich wie folgt: „Ein kleines Manhattan in der Südstadt - das passt nicht."

Die Planung bedarf daher einer grundlegenden Neuausrichtung.

Es bleibt zu hoffen, dass diesmal die politische Mehrheit bei den restriktiven, nein zutreffender ausgedrückt, angemessenen Vorgaben bleibt. Schließlich hat sich in Flamersheim der selbe Investor dem Verlangen der FDP einer zweiten verkehrlichen Anbindung des beplanten Neubaugebiets verschlossen mit dem Ergebnis, dass nun der gesamte Verkehr durch den ohnehin stark belasteten Ortskern mit den engen Straßen durchqueren muss.

Nach Auffassung der FDP sollte ein Sprichwort des deutschen Bauingenieurs und Dichters Erhard Horst Bellermann zum Tragen kommen: „Wer zu weit geht, kommt nie ans Ziel." http://www.fdp-euskirchen.eu.

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Veröffentlicht
27. Oktober 2017, 00:00