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(ots) - 45141 E-Nordviertel: Am gestrigen Mittag, 24. September, flogen auf der Bottroper Straße/Ecke Friedrich-Lange-Straße mehrere mutmaßliche Fahrraddiebe bei Polizeikontrollen auf. Die Polizisten hatten eine Kontrollstelle aufgebaut. Gegen 12:20 Uhr hielten Beamte ein Auto aus Herford mit der Polizeikelle an. Im Kofferraum des Kombis lagen zwei Fahrräder. Die wertigen Drahtesel waren gestohlen. Die Rahmennummern standen im Fahndungssystem der Polizei. In Herford befanden sich die Tatorte. Die Männer im Alter von 27, 27 und 37 Jahren sind der Polizei nicht fremd. In der Vergangenheit fielen sie auf, weil sie den Besitz anderer für sich beanspruchten. Die Handschellen klickten. Für sie ging es über Nacht ins Polizeigewahrsam. Ihre Vernehmungen fanden heute statt. Das Trio ist wieder auf freiem Fuß. Haftgründe haben sich nicht erhärtet. Sie haben feste Wohnsitze. Die Fahrräder sind sichergestellt. Das Kriminalkommissariat 33 ermittelt gegen sie wegen Bandendiebstahls. Kurze Zeit später schwang die Kelle erneut. Ein Mercedes musste rechts anhalten. Seine Ladung im Innenraum war mit einem Laken bedeckt. Das sorgte für Skepsis bei den Ordnungshütern. Sie staunten nicht schlecht, als sie das Tuch bei Seite legten. 13 Fahrräder kamen zum Vorschein. Unglücklicherweise konnten den beiden verdächtigen Männern keine Straftaten nachgewiesen werden. Keines der Fahrräder war zur Fahndung ausgeschrieben oder konnte anderweitig einem anderen Besitzer zugeordnet werden. Angeblich stammten die weniger wertvollen Räder vom Trödelmarkt. Das Duo durfte seinen Weg fortsetzen. Die Polizei rät, damit Fahrraddieben ein Strich durch die Rechnung gemacht werden kann: - Erstatten Sie bei Diebstahl Ihres Fahrrades immer eine Anzeige - Füllen Sie einen Fahrradpass sorgfältig aus und verwahren Sie ihn mit dem Kaufbeleg sicher in Ihren persönlichen Unterlagen - Machen Sie von Ihrem Rad ein Foto - Schließen Sie Ihr Fahrrad stets mit einer geeigneten Fahrradsicherung an einem festen Gegenstand ab - Melden Sie verdächtige Beobachtungen unverzüglich unter der Notrufnummer 110 Übrigens: Den Fahrradpass gibt es als Printversion, aber auch als kostenlose App für iPhones sowie Android-Smartphones unter www.polizei-beratung.de . / MUe.
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