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(ots) /- Am Donnerstagabend des 27.12.2018 konnte die Polizei in Erkrath-Hochdahl vier verhinderte Tankstellenräuber festnehmen. Gegen 20:55 Uhr hatten drei maskierte und mit einer Schusswaffe sowie einem Baseballschläger bewaffnete Männer versucht, in die Innenräume einer Tankstelle an der Schimmelbuschstraße in Hochdahl zu gelangen. Dies misslang jedoch, da die Angestellte zu diesem Zeitpunkt die Räumlichkeiten kurz verlassen und aus diesem Grund die Eingangstür verschlossen hatte. Als die Täter dies bemerkten, ergriffen sie die Flucht. Aufmerksame Zeugen beobachteten, wie sich die drei Maskierten anschließend in einen schwarzen Opel Zafira setzten, der von einer weiteren männlichen Person gefahren wurde und sich mit diesem von der Örtlichkeit entfernten. Die vorbildlichen Zeugen informierten daraufhin umgehend die Polizei. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung und mit Hilfe der detaillierten Zeugenaussagen gelang es den Beamten, das Fluchtfahrzeug an der Eisenstraße in Hochdahl festzustellen und die vier Insassen im Alter von 17, 18 und 19 Jahren festzunehmen. Die Polizei hat derzeit weitere intensive Ermittlungen eingeleitet, die noch andauern. Im Zuge dieser Ermittlungen meldete sich ein weiterer Zeuge. Der Mann hatte beobachtet, wie der Fahrer des schwarzen Opel Zafira unmittelbar nach dem verhinderten Tankstellenüberfall an der Hildener Straße, in Höhe der Hausnummer 5, rangierte und dabei einen geparkten Mercedes im Heckbereich beschädigte. Anschließend entfernte sich der Pkw fluchtartig über die Hildener Straße. Die Ermittlungen zu der Verkehrsunfallflucht dauern ebenfalls noch an. Die vier Beschuldigten sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
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(ots) /- Mit vorhergehender Pressemitteilung / ots 1810113 vom heutigen Tag berichteten wir bereits von einem versuchten Raubüberfall auf eine Tankstelle an der Schimmelbuschstraße im Erkrather Ortsteil Hochdahl, der sich am Montagabend des 22.10.2018 um 20.49 Uhr ereignete. Noch während die gerade erst angelaufenen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen zu diesem Raubüberfall andauerten, kam es im gleichen Ortsteil schon zu einem weiteren, in diesem Fall allerdings vollendeten Raubüberfall eines bewaffneten Einzeltäters auf eine andere Tankstelle. Gegen 21.15 Uhr betrat der maskierte Einzeltäter den Kassen- und Verkaufsraum einer Tankstelle an der Haaner Straße in Hochdahl. Mit vorgehaltener Schusswaffe bedrohte der Mann dort zwei gerade mit Aufräum- und Reinigungsarbeiten beschäftigte weibliche Angestellte. Mit erpresstem Bargeld aus dem Kassenbestand, welches er eiligst in eine mitgeführte weiße Einkaufstüte stopfte, flüchtete der Räuber sofort aus der Tankstelle und ließ dort die zwei 57- und 70-jährigen Frauen unverletzt zurück. Bei seiner Flucht aus dem Tankstellengebäude verlor der Täter einige Geldscheine aus der Beute im Ausgangsbereich, flüchtete dann zu Fuß in Richtung Hausmannsweg. Die sofort auch auf diese Tat ausgeweiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei, an denen neben starken Einsatzkräften aus dem ganzen Kreisgebiet auch ein Hubschrauber beteiligt war, verliefen leider ohne einen schnellen Erfolg. Obwohl geringe Unterschiede in den vorliegenden Täterbeschreibungen von Opfern der beiden Taten bestehen, gehen die kriminalpolizeilichen Ermittler aktuell mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die misslungene und wenig später auch die vollendete Tat von einer Person begangen wurden. Diese wird im zweiten Fall recht genau beschrieben: - männlicher Ausländer, - nach Wortwahl und Sprache eventuell Osteuropäer, - dunkler Teint, dunkle Augen, - ca. 30 Jahre alt, - 180 bis 190 cm groß, - schlank, aber breite Schultern, - gepflegtes Erscheinungsbild, - bekleidet mit - weißen Turnschuhen - dunkler Hose - schwarzer Kapuzenjacke (Hoodie) mit grünem Futter - maskiert mit - Kapuze über dem Kopf, - weiß-blauem Dreieckstuch vor dem Gesicht, - bewaffnet mit schwarzer Pistole, - führte weiße Einkaufstüte (Mehrwegplastiktüte) mit diversen Motiven mit sich. Die polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen dauern an. Maßnahmen zur Spurenauswertung und -sicherung am Tatort wurden durchgeführt, ein Strafverfahren wegen schwerem Raub bzw. Räuberischer Erpressung wurde eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.
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