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Entschärfer der Bundespolizei wegen vergessener Gepäckstücke im Einsatz

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(ots) /- Gleich mehrfach wurde gestern die Entschärfergruppe der Bundespolizei wegen vergessener Gepäckstücke alarmiert.

Gegen 11:00 Uhr war es zunächst ein 34-jähriger Deutscher, der seine Reisetasche auf einem der Bahnsteige im Erfurter Hauptbahnhof stehen gelassen hatte. Nachdem ein Ausruf über die Lautsprecher im Bahnhof zunächst keine Hinweise auf den Eigentümer erbrachte, wurde der Bahnsteig durch die Bundespolizei geräumt und die Entschärfergruppe angefordert. Auch die betroffenen Gleise wurden für den Zugverkehr gesperrt. Nach circa 30 Minuten meldete sich der 34-jährige Reisende an der Absperrung und fragte, ob er kurz seine Tasche holen könne. Erst nachdem eindeutig geklärt war, dass es sich beim Gepäckstück um dessen Eigentum handelte und von diesem keine Gefahr ausging, wurden die Maßnahmen beendet.

Gegen 12:45 Uhr waren es ein Koffer und eine Gitarrentasche im Bahnhof Weimar, die für Aufregung sorgten. Auch hier war nicht klar, wem die Sachen gehörten. Und auch hier wurde die Entschärfergruppe der Bundespolizei alarmiert. Erst nachdem die Entschärfer Koffer und Tasche geröntgt hatten, öffneten sie diese und gaben Entwarnung. Beide Gegenstände wurden als Fundsachen sichergestellt, ein Eigentümer konnte bislang nicht ermittelt werden.

Am Abend dann, gegen 22:30 Uhr, hatte ein gefundener Rucksack in der Eingangshalle des Erfurter Hauptbahnhofes Absperrmaßnahmen der Bundespolizei zur Folge. Diese waren aber nur von kurzer Dauer, ein 23-jähriger Syrer hatte den Rucksack stehen gelassen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei alle Reisenden darauf hin, ihre Koffer, Taschen und sonstigen Gepäckstücke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Schnell können herrenlose Gepäckstücke einen polizeilichen Einsatz auslösen und / oder zu Verzögerungen im Bahnverkehr führen. Dabei können auf die Verursacher hohe Kosten durch Schadensersatzansprüche zukommen.

Wussten Sie schon, die Bundespolizei in Mitteldeutschland ist auch bei Twitter online, folgen Sie uns unter @bpol_pir.

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Veröffentlicht
26. März 2019, 13:45
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