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20 Jahre Don-Kosaken-Chor-Konzerte In ununterbrochener Folge in der St. Mauritius Pfarrkirche in Weilerswist (WK) Wenn man sagt, die Kosakenkonzerte gehören zu Weilerswist, dann ist das eine immer wiederkehrende jahrelange Aussage. Aber dass diese Don-Kosaken nun schon zum 20. Mal in ununterbrochener Folge den Weilerswister Bürgern das Weihnachtsfest einstimmen, dann ist das schon fast unglaublich! Und so ist es am 18. Dezember in diesem Jahr wieder soweit: Im Ambiente in der St. Mauritiuskirche werden wieder die stimmgewaltigen Sänger um Chorleiter Wanja Hlibka ihre Heimat- und Weihnachtslieder präsentieren. Organisatorischer "Vater" dieser einmaligen Serie von Konzerten der Kosaken ist Hans-Josef Engels. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums sprachen wir mit ihm im Vorfeld des nächsten Konzertes und er erzählte uns einiges über die Historie seit 1999: H.J. Engels: "Als ich im Jahre 1999 den großartigen und gesanglich unerreichten Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff damals für den Kulturverein e.V. zu einem vorweihnachtlichen Konzert verpflichtet habe, bin ich nicht im Traum davon ausgegangen, dass dieses einmalige Konzert sich bis heute nach wie vor so großer Beliebtheit erfreut und nachgefragt wird. Am Mittwoch, dem 18. Dezember, gastiert nun dieser weltberühmte Don-Kosaken-Chor unter der Leitung von Wanja Hlibka zum 20. Mal in ununterbrochener Folge in unserer säulenlosen Pfarrkirche, die hierfür bestens geeignet ist und es deshalb egal wo man sitzt, denn es ist daher immer der richtigen Platz, um die herrlichen Stimmen und deren Klagfülle erleben und genießen zu können. Serge Jaroff gründete den Don-Kosaken-Chor im Jahr 1920 in einem Internierungslager bei Istanbul, der aus Offizieren der Kosaken-Division der russischen Armee bestand. Schon 1923 erfolgte der erste professionelle Auftritt in Wien. Wanja Hlibka hat selbst noch als junger Tenor unter dem legendären Serge Jaroff gesungen und ist damit dessen einzig legitimer Nachfolger! Nach wie vor veranstalte ich für die beiden gemeinnützigen Vereine - Freunde und Förderer Swister Turm e.V. und Weilerswister Bürgerhilfe, deren Vorsitzender ich Jahrzehnte lang war, dieses Konzert. Heute in meiner Eigenschaft als deren Ehrenvorsitzender. Ich werde dies auch weiterhin tun, solange meine Gesundheit dies erlaubt. Eintrittskarten, die schon gut nachgefragt werden, gibt es wie immer bei der Firma Michael Fey, Buch- und Schreibwarenhandel, Kölner Straße 79-81, zum Preis von 22 Euro".
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Damensitzung in Oberliblar Das weibliche Geschlecht hat wieder so richtig gerockt Der Kartenvorverkauf für die diesjährige Damensitzung der Karnevalsgesellschaft Klüttefunke 1956 e.V. lief ganz gut, so dass sich alle auf eine ausverkaufte Sitzung freuen konnten. Aller Aufregung entgegen wurde dann mit viel guter Laune und mächtig Stimmung in der Aula der Gottfried-Kinkel-Realschule belohnt. Unter dem Motto "Lokalkolorit neben Spitzenkräften" versammelten sich die Närrinnen am 23. November zu einem fünfstündigen bunten karnevalistischen Programm mit zahlreichen Höhepunkten. Auch wenn die erftstädtischen Närrinnen das Lokalkolorit lieben, sind seit vielen Jahren auch Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals gern gesehene Gäste in Oberliblar. "Wir sind glücklich, dass wir wieder zahlreiche hervorragende Kräfte von außerhalb verpflichten konnten", sagte Sitzungspräsidentin Petra Breidenbach. Gemeinsam mit dem Elferrat, welcher vom Damenkomitee gestellt wird, führte sie durch das abwechslungsreiche Programm. Den karnevalistischen Reigen eröffnete nach der offiziellen Begrüßung durch den Präsidenten, Daniel Erlemeier, mit dem Aufzug der Klüttefunken. Gleich zu Beginn des Programmes bot sich mit dem Regimentsspielmannszug sowie der vereinseigenen Prinzengarde auf der Bühne ein imposantes Bild. Erlemeier nutzte die Gelegenheit einen verdienten Karnevalisten aus den eigenen Reihen auszuzeichnen. Für sein Engagement für die Klüttefunke erhielt Edo Morawietz die "Ehrenklütte". Im Anschluss startete Motombo Umbokko, bekannt aus vielen Fernsehsitzungen, einen Angriff auf die Lachmuskeln der jecken Wiever. Mit intelligentem und schwarzen Humor wusste Dave Davis in seiner vielfach ausgezeichneten Paraderolle als sanitäre Fachkraft zu überzeugen. Die jungen Musikerinnen und Musiker der Bonner Brass- und Performanceband "Druckluft" brachten in dieser Session die anwesenden Damen so richtig in Stimmung. Sie waren bestimmt nicht das erste und letzte Mal in Oberliblar. Den Reigen der Tanzgruppen eröffneten die Mitglieder der "Dancing Feet" aus Hürth. Die Showtanzgruppe tanzt sich seit 20 Jahren erfolgreich durch Erftkreis und darüber hinaus. Unter dem Motto "Dschungelabenteuer" legten sie einen Glanzauftritt hin. Begeistert verfolgten die Mädchen auch die Auftritte der Band "Fiasko" und des "Heddemer Dreigestirns". Auch die "Stattgarde Colonia Ahoi" sowie die Kölner Mundart-Band "Klüngelköpp" eroberte den Saal im Handumdrehen. Letztere ist vor Jahren wie ein Komet an den Karnevalshimmel geschossen wie keine andere. Die sechs Musiker aus der Domstadt sind aus dem Kleeblatt des Kölner Karnevals neben den Höhnern, Brings, Paveiern und Räubern nicht mehr weg zu denken. Auch in Oberliblar wollten es die Bandmitglieder "Immer widder dun" - so lautet ihr aktueller Sessionstitel. Mit "Stääne" haben sich die Klüngelköpp neben Standing Ovation eine Rakete nach der anderen verdient ergattert. Mit Stimmung, Hits und kölsche Tön beschloss die Band "Los Rockos" die musikalische Abteilung der Sitzung. Mit der Damensitzung kommen die Klüttefunke aus dem Feiern gar nicht raus. Die Vorbereitungen für den Ordensfrühschoppen mit großem Bühnenprogramm am 2. Februar 2020 im Vereinsheim - Eintritt frei, der Kindersitzung am 9. Februar 2020 Aula der Realschule - Eintritt drei und fünf Euro sowie dem traditionellen Rosenmontag mit der Party vor, während und nach dem Zug im Vereinsheim - Eintritt frei - sind auch schon angelaufen. Zu ihren Veranstaltungen freuen sich die Klüttefunke auf zahlreichen Besuch. FH
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