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Interview

Interview

Domstürmer rocken Gymnich

"Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching" ist Gymnich auch - fühlt Ihr Euch hier wohl?

Ja und wie. Wir haben einige Male hier auf Karnevalssitzungen gespielt und wollten unbedingt mal ein Konzert hier geben. Micky Nauber war ja schon immer Fan von dem Saal. Die Idee dazu kam spontan auf einer Sitzung und Bierlaune heraus und wir sind total froh, dass es geklappt hat. Stürmischen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfern.

2006 ist Euer Gründungsjahr - wie habt ihr bis heute im Haifischbecken Karneval überlebt?

Ganz genau Flo, vor genau 12 Jahren haben wir Domstürmer uns gegründet. Von Beginn an war uns eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, Agenturen, Plattenfirmen und Veranstaltern wichtig, jedoch stand auch immer unsere Unabhängigkeit im Vordergrund. Das heißt, im Prinzip kommt hier vom Songwriting über die Produktion, das Merchandising, Management usw. alles aus unserem Haus. Jedoch ganz wichtig: Ohne Publikum, dass Freude an dem hat, was du auf der Bühne treibst, bringt das alles nichts. Es geht nur Miteinander! Wir empfinden den Karneval übrigens nicht als Haifischbecken, eher als Gewässer, in dem jeder seinen Platz finden kann, wenn er fleißig, kreativ und ausdauernd ist. Und vielleicht ein bisschen naturbekloppt. Naja...und richtig Freude an dem haben, was man treibt, ist vielleicht auch nicht das Schlechteste (lacht).

Woher kommt Euer Bandname?

Der Name beruht auf einer wahren Begebenheit. Vor vielen Jahren stürmte ein bekannter Inhaber einer Kölner Künstleragentur regelmäßig in Richtung Kölner Dom. Immer dann wenn es mal wieder richtig rundging, holte er sich so Beistand von oben. Währenddessen sagten die Mitarbeiter im Büro den Anrufern, die den Chef sprechen wollten, dass der Chef mal wieder den Dom stürmt.

Dies hatte uns so gut gefallen, mit der Kraft des Doms im Rücken neue Energien zu bekommen. Daher das Wortspiel Domstürmer.

Den Dom im Bandnamen zu haben ist vermutlich eine Ehre- habt ihr zu selbigem ein besonderes Verhältnis?

siehe oben

Schlummert in Euch "Stürmis" ein Traum?

Wir glauben, dass wir jeden Tag unseren Traum leben. Und wir sind sehr dankbar dafür, dass wir das machen dürfen, was uns antreibt.

Ihr seid für Eure Fan-Nähe bekannt - warum ist Euch dies wichtig?

Für uns Domstürmer gibt es nicht Bühne und Publikum streng getrennt. Es ist einfach ein Geschenk, dass wir Fans haben, und wir wären, glaube ich, zu einigen Teilen nicht da, wo wir jetzt sind, ohne Fans. Toll ist übrigens zu erleben, wie viele Freundschaften bei Domstürmer-Auftritten geschlossen wurden. Großartig, wenn sich Menschen miteinander verbinden und wir so etwas wie ein Bindeglied mit unserer Musik sind.

Alex tritt zum 1. November die Nachfolge von Hanz an - habt Ihr mit ihm einen würdigen Ersatz gefunden?

Ja das haben wir. Jeder neue Domstürmer bringt auch seinen eigenen Einfluss in die Band mit ein. Alex kann zum Beispiel mehrere Instrumente spielen und ist ein Sprachengenie. Aber mit dem neuen Bandmitglied wird sich nichts Grundlegendes an der Band ändern. Wir werden nach wie vor immer 100 Prozent geben und hoffen, dass wir noch viele Jahre weiter stürmen dürfen.

Ein letztes Wort an die Leser von Euch

Jetzt geht es aber gleich los und für uns auf die Bühne. Nach dem Konzert sind wir für die Gymnicher und die angereisten Konzertbesucher da, machen Bilder und geben gerne Autogramme. Außerdem sind wir froh, wenn wir später auch noch eine Currywurst essen können. Flo, genieß das Konzert, und alles Gute für die Zukunft. FH

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Veröffentlicht
02. November 2018, 05:12
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