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Interview mit Oliver Recke SC Germania Erftstadt-Lechenich "Wir können jeden Gegner schlagen" Vor dem Start in die Rückrunde gibt sich Oliver Recke (39), Trainer der Zweiten Mannschaft des SC Germania Erftstadt-Lechenich, zuversichtlich. Nach der Hälfte der Saison belegt sein Team Tabellenplatz fünf in der Euskirchener Kreisliga A. Herr Recke, nach der Hinrunde belegt die Germania-Reserve den fünften Tabellenplatz in der Euskirchener Kreisliga A. Sind Sie zufrieden oder hatten Sie sich mehr ausgerechnet? Oliver Recke: Unterm Strich müssen wir mit dem fünften Platz zufrieden sein. Wir hatten mit drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen einen schlechten Start in die Saison und mussten erstmal unseren Rhythmus finden. Leider haben wir zum Ende der Hinserie unnötigerweise Punkte liegen lassen, beziehungsweise verschenkt. Wir müssen lernen, uns in einigen Aktionen cleverer anzustellen und auch mal schlechte Spiele am Ende für uns entscheiden. Wie verlief die Wintervorbereitung aus Ihrer Sicht? Gibt es Veränderungen im Kader? Recke: Große Veränderungen gibt es keine. Mit der Vorbereitung können wir nur halbwegs zufrieden sein. Leider mussten wir aus unterschiedlichen Gründen immer wieder auf Spieler verzichten und dann improvisieren. Dadurch fällt das Einspielen natürlich schwerer. Wir hoffen dennoch, dass wir zum Rückrundenauftakt in Bessenich unsere Defizite aufgearbeitet haben, denn in Bessenich müssen wir direkt voll da sein. Ihre Mannschaft ist seit September ungeschlagen. Mit welchen Zielen gehen Sie in die Rückrunde? Recke: Natürlich haben wir das Ziel, in der Tabelle möglichst weit nach oben zu klettern. Wenn meine Mannschaft komplett ist, haben wir eine starke Truppe, die jeden Gegner schlagen kann. In den ersten Spielen warten aber auch direkt einige harte Brocken auf uns. Danach werden wir wohl schon sehen, wo unsere Reise hingeht.
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Die Rückrunde bedeutet Abstiegskampf pur Interview mit Paul Esser SC Germania Erftstadt-Lechenich Am Sonntag, 10. März 2019, startet die Erste Mannschaft des SC Germania Erftstadt-Lechenich mit dem Heimspiel gegen Hertha Walheim in die Rückrunde der Fußball-Landesliga Staffel 2. Zum Ende der Wintervorbereitung bezieht Trainer Paul Esser Stellung. Herr Esser, wie fällt Ihr Fazit der Wintervorbereitung aus? Paul Esser: Die Vorbereitung lief insgesamt nicht gut. Alle Spieler haben Fehlzeiten aufgrund von Verletzungen, Urlauben, aber auch schulischen oder studienbedingten Verpflichtungen. Zudem war immer mindestens ein Spieler krank. So kommen dann auch die drei Niederlagen beim Winterturnier des FC Hürth zustande, wo wir nur in einem Spiel auf Augenhöhe waren. Immerhin war die Trainingsbeteiligung in den letzten Einheiten gut. Jetzt haben wir den Kader weitestgehend so zusammen, wie wir ihn für die Rückrunde brauchen. Mit Angreifer Julian Knoll (Viktoria Arnoldsweiler) und Innenverteidiger Tom Gummich (Frechen 20) sind zwei Neuzugänge zum Team gestoßen. Wie sind die ersten Eindrücke? Esser: Die ersten Eindrücke sind zufriedenstellend. Die Jungs sind menschlich top und passen ins Team, allerdings merkt man ihnen die zuletzt fehlende Spielpraxis noch an. Warten wir mal ab, ob sie es zum Rückrundenstart direkt in die Startelf schaffen. Auf jeden Fall tun sie dem Kader gut. Wie sieht es darüber hinaus personell in der Mannschaft aus? Esser: Leider stehen uns Fabian Häger und Jannik Joch aus beruflichen Gründen in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung. Zwar hat Fabian Häger schon angekündigt, auf Abruf noch aushelfen zu wollen, dauerhaft können wir aber nicht mehr mit ihm planen. Ein gefühlter Neuzugang ist dafür Mehmet Sahin, der nach langer Verletzungspause in der Hinrunde bei uns sein Aufbautraining absolviert hat und in den Testspielen schon zum Einsatz kam. Mit den Langzeitverletzten René Mager und Dustin Esser rechne ich dagegen frühestens im Mai, wenn die Saison in die heiße Phase geht. Mit dem Heimspiel gegen Hertha Walheim startet der SC GEL in die Rückrunde. Nach der Hälfte der Saison beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze drei Punkte. Was bedeutet dies für die Rückrunde? Esser: Das bedeutet ab dem 10. März Abstiegskampf pur. Wir haben es in der Hinrunde verpasst, uns eine bessere Ausgangsposition zu erarbeiten, was nach recht gutem Saisonstart definitiv möglich gewesen wäre. Dementsprechend ist der Vorsprung hauchdünn. Die Situation ist nicht einfach. Trotzdem bleibt das Ziel, so schnell wie möglich 38 Punkte auf dem Konto zu haben, die zum Klassenerhalt ausreichend sollten. Das bedeutet aber auch, dass wir gleich zum Start gegen eine Mannschaft, gegen die wir in der Vergangenheit fast nie sonderlich gut ausgesehen haben, Flagge bekennen müssen. Wir haben das Hinspiel mit 0.5 verloren und wollen diese Klatsche unbedingt wettmachen.
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