Sag uns, was los ist:

VfL Triathleten stellen sich der ultimativen Herausforderung - Abenteuer Langdistanz Markus Ueberberg startet bei der DATEV Challenge Roth Bereits Anfang Juli hatte Markus Ueberberg bei der 35. Auflage des traditionsreichen Langdistanzklassikers, der DATEV Challenge Roth sein Saisonhighlight platziert. Der gesamte Landkreis lebt hier seit Jahrzehnten Triathlon. An der Autobahn A9 weist ein entsprechendes Hinweisschild auf die Triathlon-Metropolregion hin. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, überhaupt einen Startplatz für dieses Rennen zu ergattern, dass regelmäßig innerhalb weniger Minuten nach Öffnung der Portale ausverkauft ist. Alle Größen der internationalen Szene geben sich hier früher oder später ein Stelldichein. Die Weltbestzeit über die Langdistanz hat Jan Frodeno hier vor zwei Jahren aufgestellt. In diesem Jahr siegte Sebastian Kienle. Am 02. Juli 2018 lagen monatelange Vorbereitungen und viele Trainingskilometer hinter Markus Ueberberg, 3,8 Schwimm-, 180 Rad- und 42 Laufkilometer lagen an diesem sonnigen Morgen vor ihm. Über das live-Tracking verfolgten die Engelskirchner Vereinskameraden Markus´"Reise" durch seinen längsten Tag des Jahres. Und Markus Ueberberg erwischte am 02. Juli 2018 einen sensationellen Tag. Die Schwimmstrecke im Main-Donau-Kanal bewältigte Markus in solider Zeit von 1:16:48 Std. Für die 180 km - lange Radstrecke benötigte er lediglich 5:21:31 Std. Den abschließenden Marathon lief er in 4:12:14 Std., bevor er nach einer Gesamtzeit von 10:57:03 Std. seinen Wettkampf als 813. (von 2424 Startern) auf der stimmungsgeladenen Finishline in Roth abschloss. Andreas Schlaack finished mit dem Ironman Schweden seine erste Langdistanz Am 18.08.2018 ging es für Andreas Schlaack in Kalmar, Schweden zum ersten Mal auf die volle Ironman Distanz. Auch hier standen 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Programm. Die "road to Kalmar" hatte für Andreas mit der Anmeldung Ende August 2017 begonnen. Anfang Dezember 2017 begann die strukturierte Vorbereitung auf die erste Langdistanz. Trainings-, Wettkampf- und Lebensplanung neben Arbeit und Familie waren von nun an voll auf das große Ziel: Finish des Ironman am 18.08.2018 ausgerichtet. Das Durchhaltevermögen und diese Konsequenz wurden am 18.08.2018 nach 11:50:04 Std. mit dem Erreichen der Ziellinie in der historischen Altstadt von Kalmar belohnt (Platz 882 von 2407 Athleten im Ziel). Andreas´ längster Tag des Jahres begann exakt um 07:04 Uhr mit Überschreitung der Startlinie. Der erste Gänsehautmoment des Tages. Im Rolling Start-Verfahren, bei dem die Athleten nach ihrer individuellen Schwimmstärke gereiht in einem konstanten Flow ihren Wettkampf beginnen, erfolgte der Start im Hafen von Kalmar. Nach gut 20 Minuten waren alle 2.500 Triathleten in der Ostsee. Nach 1:16:57 Std. lief Andreas in die Wechselzone. Die 180 Radkilometer führten über die Kalmarsundbrücke nach Öland. Landschaftlich einzigartig, gespickt mit Stimmungsnestern, ist dies sicherlich eines der Highlights des Wettkampfes in Schweden. Nach 5:38:46 Std. war der Parcours bewältigt und nun folgte nur noch der abschließende Marathon. In drei Runden ging es aus dem Stadtzentrum hinaus in die angrenzenden Wohngebiete. Überall großartige Stimmung, unglaubliche Unterstützung für die Athleten, ganz Kalmar auf den Beinen und im Ausnahmezustand, einfach eine große Party! Mit 4:42:18 Std. lief Andreas den Marathon langsamer als geplant, war im Ziel aber dennoch mehr als zufrieden. Schließlich ging es beim ersten Ironman vor allem um ein erfolgreiches Finish. Die letzten 50 m gehörten zu den emotionalsten Momenten, die Andreas als Athlet und Sportler bisher erleben durfte. "Links und rechts Tribünen, die ich in den Runden zuvor bereits dreimal passiert habe, gefüllt bis zum letzten Platz, schwer zu schätzen, 5.000 vielleicht 15.000 Leute…unglaublich! Eine unfassbare Stimmung und ohrenbetäubende Lautstärke! Die letzten 50 Meter lasse ich mich feiern und feiere das Publikum, es ist der Hammer! Beim Gedanken an diesen Moment stellen sich mir gerade nochmals die Haare auf…also, es war echt toll!" lautet das persönliche Fazit. Text: Andreas Schlaack
mehr