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Gemeindeentwicklung auf einem guten Weg! Vor über 6 Jahren hat die Gemeinde Engelskirchen als Leitbilder Eckpunkte für eine zukunftsorientierte, umweltbewusste und nachhaltige Entwicklung aufgestellt. Mit großem Engagement wurde dann im Rathaus die Umsetzung angegangen. Hier ein Überblick über den aktuellen Stand. Teil 2: 7. Leitbild: "Eine größere Ausdehnung der Ortslagen auf den Höhenrücken wird nicht angestrebt. Stattdessen sollen in diesen Ortslagen Maßnahmen ergriffen werden, die eine Teilung größerer Grundstücke begünstigen und dabei noch dorfverträgliche Verdichtung ermöglichen": geplant: • Bereich Feckelsberg als Siedlungsbereich (ASB) Nach den gewandelten städtebaulichen Zielsetzungen ist aus heutiger Sicht eine Umsetzung der ASB-Fläche im Bereich Feckelsberg nicht mehr zu vertreten. Die Entfernung zum Ortskern, die Höhenunterschiede sowie das Größenverhältnis zum historischen Ortskern sowie der unvermeidbare Eingriff in die Natur sollten zu der Rücknahme der ASB-Fläche in der Neuauflage des Regionalplanes führen. • ASB-Fläche Remerscheid: Diese ASB-Fläche wurde im Zusammenhang mit der ASB-Fläche "Feckelsberg" angemeldet, da die Darstellung einer eigenen ASB-Fläche auf dem Höhenrücken von Feckelsberg bis Remerscheid nur genehmigungsfähig war, wenn hier insgesamt 2.000 Einwohner darstellbar sind. Diese Voraussetzung ist im neuen Regionalplan nicht mehr erforderlich. Auf den Höhenrücken sollen daher keine größeren Erweiterungen erfolgen. • Aufhebung von FNP und ASB-Wohnbauflächen in Wallefeld: Der historische Ortskern von Wallefeld wurde in den 80-iger Jahren mit aus heutiger Sicht überzogenen Erweiterungsabsichten im Flächennutzungsplan (FNP) verknüpft. Die Entfernung zur Infrastruktur, die ökologische Bedeutung, die Höhenunterschiede und das Gewicht zum gewachsenen Ortskern machen nach heutiger Wertvorstellung auch hier eine Rückenentwicklung der FNP-Wohnbauflächen diskussionswürdig. • Bickenbach, Bauernsiedlung: Hier wurde in den 60-iger Jahren eine Siedlung verwirklicht, die mit großen Grundstückszuschnitten von einer Selbstversorgung durch Gemüseanbau und Kleintierhaltung ausging. Im Zusammenhang mit dem anstehenden Generationswechsel und dem möglicherweise gewünschten Mehrgenerationenwohnen wäre hier die Teilung von Grundstücken und das Schaffen von Planungsrecht für die zweite Reihe eine Zielsetzung. 8. Leitbild: "Die zentralörtlichen Lagen im Bereich des Aggertales sollen durch seniorengerechten Wohnraum ergänzt werden, ohne hierdurch eine städtische Überprägung zu erfahren": erledigt: • Barrierefreies Wohnen rund um die Volksschule Burger Weg, Engelskirchen • Altengerechte Wohnungen gegenüber der evangelischen Kirche im Engelskirchener Ortskern • Betreutes Wohnen "Im Grengel", Engelskirchen • Barrierefreies Wohnen im Neubau der Volksbank Ründeroth im historischen Ortskern • Wohngemeinschaft für Demenzkranke "Im Krümmel", Ründeroth • Barrierefreies, betreutes Wohnen auf dem ehemaligen Koch Bohrer-Gelände in Engelskirchen-Hardt • Barrierefreies Wohnen an der Agger in Loope realisiert • Neues Angebot für barrierefreies Wohnen in Ründeroth Hüttengärten in Umsetzung 9. Leitsatz: "Die Nutzung von Baulücken und Brachflächen soll vorrangig unterstützt werden": erledigt: • Fahrzeugbau Schmidt in Ründeroth umgebaut zum Einzelhandelsstandort • Bohrerfabrik in Engelskirchen zum Wohnpark Leppe umgenutzt und ausgebaut • Fabrik Koenen in Loope umgenutzt als Wohn- und Geschäftshaus • Denkmalgeschützten Lepperhammer in Bickenbach als Veranstaltungshaus einschließlich der Umnutzung der angrenzenden Wirtschaftsgebäude zu gewerblichen Zwecken • Baulückenkataster auf der Basis des geographischen Informationssystems neu aufgelegt zur Nutzung für Investoren, der Schonung der freien Landschaft und dem Siedlungsflächenmonotoring • Fußgängerbücke an neuem Wolllager als Verbindung zum ehemaligen H & K Müller-Gelände in der Umsetzung geplant: • Neubau am Bahnhof Engelskirchen • Sanierung und Neunutzung des Bahnhofsgebäudes Ründeroth • Bettenfabrik Müller wird Gewerbe- und Dienstleistungszentrum: Zielsetzung bereits unter 2.1 beschrieben • Revitalisierung des Zapp-Geländes: Bereits unter 2.2 beschrieben. 10. Leitbild: "Ein Ineinanderwachsen einzelner Ortsteile soll im Bereich des Aggertales vermieden werden, um einer Urbanisierung des ländlichen Raumes vorzubeugen": erledigt: • Diese Zielsetzung wurde in den letzten Jahren konsequent praktiziert. Vor allem die Aufgabe des Gewerbegebietes Haus Ley hat diesem Ziel gedient. Dieses Ziel ist gleichzeitig als Handicap für eine gewerbliche Entwicklung anzusehen, da sich gerade die Tallagen für eine gewerbliche Nutzung anbieten. Die Gemeinde hat sich allerdings entschieden, einem Ineinanderwachsen einzelner Ortsteile und damit einer ungewollten Verstädterung, entgegenzutreten. Einzige Ausnahme war in den letzten Jahren die Bauleitplanung für einen Ersatzstandort für H & K Müller im Bereich Haus Alsbach. 11. Leitbild: "Die Qualität der historischen Ortsbilder soll im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten geschützt werden, um die Identifizierung der Bevölkerung mit dem Heimatort zu fördern": erledigt: • Schutzsatzung Ortskern Ründeroth • Denkmalbereichssatzung Braunswerth • 163 eingetragene Baudenkmäler mit schützenswertem Nahbereich • Teilnahme am "Tag der Architektur" • Teilnahme am "Tag des offenen Denkmals" • Teilnahme an Dorfwettbewerben mit mehreren Ortsteilen • Gestaltungssatzungen an die aktuelle Rechtsprechung angepasst geplant: • Revitalisierung der historischen Industriekulisse der alten Bücherfabrik Ründeroth • Umnutzung und Restaurierung des Baudenkmales Bahnhof Ründeroth • Umnutzung und Restaurierung Bahnwärterhaus Engelskirchen 12. Leitsatz: "Die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen sollen innerhalb des Gemeindegebietes zum Schutz und der Entwicklung des Naturhaushaltes und dem Erhalt einer verträglichen Naherholungsnutzung eingesetzt werden": erledigt: • Nachhaltige Ausgleichsmaßnahmen in der freien Landschaft statt fragwürdiger "Öko-Punkte" im Wohn- oder Gewerbegebiet • Zusammenarbeit mit dem Stift Ehreshoven und dessen "Öko-Pool" • Ersatzmaßnahmen durch die Biologische Station im Naturschutzgebiet "Weinberg Ründeroth" geplant: • Förderung von Streuobstwiesen: Zur Wiederherstellung der wichtigen Elemente der Kulturlandschaft wird die Förderung von Streuobstwiesen als ökologische Ausgleichsmaßnahme verstärkt angestrebt. Die Pflege der Bestände muss nachhaltig geklärt werden. • Realisierung von Hochwasserretentionsflächen: Die Identifizierung, Bemessung und Umsetzung von Hochwasserretentionsflächen wird als Zielsetzung begriffen, um sowohl die Hochwasserproblematik als auch die Konfliktlösung bei gewerblicher Bestandserweiterung zu bewältigen. • Artenreiche Säume: Zur Verbesserung der Lebensräume für Insekten, Flora und Fauna sollen blütenreiche Wiesen und Waldsäume geschaffen werden. Eine Arbeitsgruppe hat hierzu die Umset Fotos: Krempin
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